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stellen in jedem Jahre einen entschiedenen Fortschritt der Kinder
in ihren Gesamtleistungen fest.
Noch aber gibt es manche Hindernisse aus dem Wege zu
räumen. Manche Schäden, welche mit den Verhältnissen des
Landes verbunden sind, werden entweder überhaupt nicht oder nur
ganz allmählich geheilt und beseitigt werden können. Die wichtigsten
 dieser Hindernisse möchte ich hier noch in Kürze erwähnen.
Auf die nachteilige Einwirkung des Zweisprachensystems, durch
welches das Kind gezwungen wird, bereits so früh neben seiner
Muttersprache noch eine zweite Sprache zu lernen. habe ich wohl
nicht mehr weiter einzugehen.
Ein anderer Uebelstand, der früher bereits angedeutet wurde,
ist, dass die Kinder 5 Stunden hintereinander, — allerdings mit
einer einmaligen Pause von 30 Minuten, — dem Unterricht zu
folgen haben, Dies stellt unbedingt, sowohl in physischer wie in
geistiger Beziehung, an Schüler und Lehrer zu grosse Anforderungen.
Bei vielen Kindern kommt noch der weite Schulweg und bei
manchen noch eine nicht ausreichende Ernährung hinzu.
In den meisten Stadtschulen hat man daher seit Beginn des
Jahres 1911, — wenigstens während der kühleren Monate, —
Morgen- und Nachmittag - Unterricht eingeführt. Für die meisten
Landschulen ist aber wegen der grossen Entfernungen, welche
die Mehrzahl der Kinder zurückzulegen hat, diese Abänderung
unmöglich.
An einem freien Sonnabend hält man in den meisten Schulen
Süd-Afrikas noch fest, doch wird in Transvaal auch dieser Tag
wohl bald allgemein als Schultag festgesetzt werden. Die im Lehrplan
 gestellten Anforderungen bedingen dies. Ausserdem ist ein
freier Sonnabend auch wenig begründet, da die Zahl der sonstigen
VFerientage hinter der anderer Länder. durchaus nicht zurücksteht.
Ein anderer Uebelstand ist das häufige Fernbleiben der Kinder
 von der Schule, welches, abgesehen von Krankheit, in vielen
Fällen durch die schweren Gewitterstürme im Sommer und durch
unpassierbare Flüsse bedingt ist.
Im Jahre 1910 (siehe Report, Transvaal Education Department
1910 p. 96) war die Zahl für den Prozentsatz der Durchschnitts-Anwesenheit
 der Kinder in den Volksschulen Transvaals 86. Es