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IV. The Rhodes University College, Grahamstown.
V. The Grey University College, Bloemfontein.
VI. The Transvaal University College, Pretoria,
VII. The Natal University College, Pietermaritzburg.
VEII. The South African School of Mines and Technology,
Johannesburg.
Die sich immer mehr ausdehnende Minenindustrie Süd-Afrikas
machte natürlich auch das Heranbilden von Bergbau-Ingenieuren
notwendig. Das „South African College, Cape Town“, das „Victoria
College, Stellenbosch“ und die „School of Mines, Kimberley“ blieben
 jedoch für eine Reihe von Jahren (1895—1903) die einzigen
Hochschulen, an welchen man in Süd-Afrika das höhere Minenwesen
 studieren konnte. Der Kursus für dies Studium erstreckt
sich auf 4 Jahre, und die Examina zur Erlangung des Diploms als
Bergbau-Ingenieur werden wie alle übrigen Examina von der Kap-Universität
 abgehalten.
In Transvaal hat man erst spät mit der Begründung einer
Hochschule begonnen. Kurz vor dem Kriege war allerdings, wie
wir früher sahen, in Pretoria eine Art Bergbau-Akademie, die
Staats-Mijn-School, eröffnet worden. Sie zählte jedoch bei Ausbruch
des Krieges nur 4 Studenten, bestand also eigentlich nur dem
Namen nach.

Bald nach dem Kriege wurde aber in Transvaal allgemein das
Verlangen nach Hochschulbildung im eigenen Lande laut. Man
konnte es nicht billigen, dass Eltern, welche wünschten, dass ihre
Kinder eine über das Matrikulationsexamen hinausreichende Bildung
erhielten, gezwungen waren, dieselben zu den „University Colleges“
der Nachbar-Kolonien oder gar zu den Hochschulen Europas und
Amerikas zu schicken.

Man kam zu der Einsicht, dass, wenn man wolle, dass die
Jugend des Landes in die Lage gesetzt werde, dereinst mit dem
Zuzug von aussen den Wettbewerb aufzunehmen, ihr im eigenen
Lande eine Ausbildung geboten werden müsse, die der in anderen
Ländern erhältlichen ebenbürtig sei. Man müsse mit dem dem
Wohle des Landes Nächstliegenden, der Ermöglichung einer höheren
technischen Ausbildung unter besonderer Berücksichtigung des Berg-