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tigung des Unterrichts-Departements und der staatlichen Schulinpektoren
 gebracht wurden.
Artikel 28 des Schulgesetzes von 1907 (siehe Education Acts
1907—1909 p. 11) bietet noch weitere Erleichterung zur Ausdehnung
des Schulwesens der Eingeborenen. Die Folge dieses Gesetzes ist,
dass das Unterrichts-Departement, wenn es auch im wesentlichen
an dem System der staatlich unterstützten Missionsschulen festhält,
heute doch bereits über dasselbe hinausgeht und selbst, unabhängig
von der Mission, Schulen für Eingeborene errichtet und unterhält.
Die erste dieser Schulen wurde (siehe Annual Report, Transvaal
 Native Affairs’ Department 1908 p. 9) in der Klipspruit Location,
neun englische Meilen von Johannesburg entfernt, begründet. Dies geschah
 hauptsächlich, weil eine grosse Zahl Kinder von den Missionsschulen
 ausgeschlossen wurde, da ihre Eltern nicht zu einer
anerkannten Kirche gehörten. Diese Schule wird (siehe Report
Transvaal Education Department 1910 p. 148), von dem Schulinspektor
 des Witwatersrand-Bezirks als ein grosser Erfolg bezeichnet;
 sie zählte im Jahre 1910 bereits über 250 Schüler, und
der Direktor des Unterrichtswesens berichtet (siehe ebendaselbst
p. 107), dass die Errichtung einer ähnlichen Schule für die Kingeborenen-Location
 Pretorias geplant sel.

Das Hauptgewicht wird aber gegenwärtig auf die Ausbildung
von Eingeborenen zu Lehrern gelegt, da der Erfolg der Schulen
naturgemäss vornehmlich von der Tüchtigkeit der Lehrer abhängt.
Im Jahre 1910 (siehe Report, Transvaal Education Department
1910 p. 83—84) zählten die vier Lehrerseminare für Eingeborene
215 Zöglinge, und die Zahl der Lehrer, welche an den staatlich
unterstützten 220 Schulen der Schwarzen tätig waren, belief sich
auf 368 Eingeborene und 14 Europäer, die sich auf 11703 Schüler
verteilten, sodass sich die Proportion von Lehrern zu Schülern
auf 1 zu 30,6 stellte. Der Zuschuss des Staates zu diesen Schulen
(siehe ebendaselbst p. 108) belief sich für das Jahr 1910 auf circa
M, 220 000,—.
Die Zahl der Schüler in den vom Staate nicht unterstützten
Eingeborenen-Schulen belief sich im Jahre 1908 (siehe Annual
Report, Transvaal Native Affairs’ Department 1908 p. 10) auf