28 Sweites Kapitel: Theorie der Sprengstoffe.

Bezeichnung

Formel

Mol.
Gew.

Spez. Wärme in
kal. bei konstan—
tem Druck be⸗
zogen auf

das
1866

Wasserstoff.. ...
Sauerstoff ......
Stickstoff ......
Chlor .........
Wasserdampf ...
—A—
Kohlensäure ....
Chlorwasserstoff.
Schwefeldioryd..
A
Kohlenstoff . . ...
tt
Aluminiumoxyd.
Thlorkalium.. ..
Thlornatrium ..
aliumsulfid ...
aliumsulfat ..
Natriumsulfate
Kaliumkarbonat
Natriumkarbonat
Kieselsäure . . ...

52
3X
—
0
I⸗
xä
o⸗

A1“O*
kCl
Nadl
Re8
—X
Na⸗so⸗
keco
Na:CO
8102

233,41
32 0217
28 0244
71 0124
is 9548605
28 52248
a 5215
365 9185
64 0154
32 84177
12 6241
12 0174
103 0.188
746 0173
5833 0214
110 009
1713 0190
iar 6229
1382 0216
106 6273
604 019

6.82
—*
—*
39
—*
—*—
946
6178
—*
zs
280
209
214
i20
25
19
35,5
324
291
27

Oo bis 2000
dsgl.
300 bis 2000
10 bis 2000
130 bis 2500
10 bis 2000
1000
20 bis 2100
10 bis 2000

Holzkohle
Koks

3. Arbeitsleistung.
Die Einheit der Arbeit (Produkt aus Gewicht und Fallhöhe
desselben) ist das Meterkilogramm. Jul. Rob. Mayer hat bekannt—
lich die Arbeit in Beziehung zur Wärme gesetzt und das, von
Joule experimentell bestätigte, Wärmeäquivalent gefunden. Da—
nach ist die Arbeit in eine bestimmte Wärmemenge umsetzbar und
umgekehrt. 1I1mkg0,002 342 Ral., also 1 Kal.⸗ 425 mkg.
Die Sahl 425 (9 ist das mechanische Wärmeäquivalent. Man
hat also nur die bei der Eplosion freiwerdende Wärmemenge mit
425 zu multiplizieren, um die theoretische Arbeitsleistung
(den Energieinhalt) des Sprengstoffs zu finden.
Diese theoretische Arbeitsleistung (A) drückt allerdings nicht die
tatsächliche Sprengwirkung eines Explosivstoffes aus. Ein großer
Teil Wärme wird durch Leitung und Strahlung entfernt, dyna⸗
mische Leistung wird zum Teil wieder in Wärme umgesetzt durch
Reibung usw. In Schießwaffen soll nur bis , der im Sprenqg—