Arbeitsleistung.

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stoff enthaltenen Energie zum Fortschleudern des Geschosses nutz—
bar gemacht werden, bei Sprengarbeit noch weniger. Vor allem
ist die Explosionsgeschwindigkeit von größter Bedeutung. Bei
raschem zeitlichen Verlauf entstehen naturgemäß größere Anfangs⸗
drucke. Zur Vergleichung der Arbeitswerte ist aber die Kenntnis
der Größe A von Wichtigkeit. Folgende von W. Will aufgestellte
Tabelle gibt hierüber Angaben.

Explosi
Wesrhen

Sprenggelatine
(7 Proz. Kollodium)
Hitroglyzerin. . . . ...
Hitromannit ......
Dynamit (75 Proz.
Nitroglyzerin) ...
Nitroglyzerinpulver
(A0Proz. Nitroglyz.)
schießwolle (13 Proz.
Stickstoff) .. ....
Schießwollpulver ....
ollodiumwolle
(12 Proz. Stickstoff)
Ammonsalpeter (10pPr.
Nitronaphtalin) ...
Hikrinsäure. .... ...
Schwarzpulver ......
Ammonsalpeter .....
Knallqueckfilber .....

2
(Hꝛo flüssig)

1640
1580
1520

1290

1290

1190
900

730

930
810
b85
630
410

A

700 000
670000
545 000

550 000
550 000

465 000
380000

310000

385 000
345 000
290000
265 000
175000

Wertverhältnis
(Sprenggelatine — 100)

100
96
92

70

70

—
54

44

58
49
41
38
25

Die Wärmemengen (O), also der Energieinhalt der hier auf—
gezählten Sprengstoffe ist — worauf besonders hingewiesen sei
— erheblich geringer, als der Energieinhalt gleicher Gewichte
unserer gewöhnlichen Heizstoffe. 1kg holzkohle entwickelt bei
völliger Verbrennung zu COs 8080 Kal., trocknes holz etwa
3600 Kal., magere Steinkohle 6900, Petroleum etwa 12000 Ral.,
Dynamit dagegen nur 1290 Kal. Daraus folgt, daß die Wärme—
entwickelung und die davon abzuleitende Arbeitsleistung nicht das
allein Wesentliche an einem Sprengstoff sein können. Es muß
noch etwas hinzukommen. Und das ist, daß der CEnergieinhalt
eines Sprengftoffes innerhalb eines außerordentlich kurzen Zeit⸗
raums zur Wirkung gelange.