CLadedichte.

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er ist dagegen größer bei den bis jetzt bekannten festen Spreng—
stoffen.
Man erhält den Druck der Gase des „im eigenen Volumen“
detonierenden Sprengstoffs durch Multiplikation des spezifischen
Druckes mit dem spezifischen Gewicht der reinen Substanz. Dies
ist z. B. für Knallquecssilber 4, 42. Dieser Körper würde demnach,
da der spezifische Druck f etwa 6000 kg beträgt, bei der Deto—
nation im eigenen Volumen einen Druck von 26400 kg auf
1 qom hervorbringen.
Es hat sich gezeigt, daß das Volumen der Gase bei konstanter
Temperatur nicht unbegrenzt entsprechend der Druckzunahme ab—
nimmt. Schließlich lassen die Gafse sich nicht weiter zusammen—
pressen. Man hat diesen nicht mehr zu verkleinernden Kaum das
Kovolumen (o) genannt. Den Explosionsgasen steht also nicht
der ganze Raum V, in dem die Explosion vor sich geht, offen,
sondern dieser Raum abzüglich des Kovolumens, Voô. Durch
diese Raumverminderung muß der Gasdruck erhöht werden. Man
nimmt als Kovolumen aller Gase A00 desjenigen Volumens (Vo)
an, welches von der Gasmenge bei 600 und 760 mm Druck ein—
genommen wird.
Ebenso muß die Raumgröße vermindert werden, wenn bei der
Explosion des Sprengstoffs nicht allein gasförmige Produkte ent⸗
stehen, sondern auch feste Rückstände bleiben, wie es 3. B. beim
Dynamit, einem Gemisch von Nitroglyzerin und Kieselsäure, der
Fall ist.
Aus der Zersetzungsgleichung für den Sprengstoff läßt sich das
Gewicht des festen Rückstaudes ableiten und daraus durch Divi⸗
sion mit dem spezifischen Gewicht das Volumen derselben. Unter
Berücksichtigung des Kovolumens (o) und des festen Rückstandes
(u) wird dann die Sormel PSf. A zu
1,033. võ (273 4 ) · w
4
V— (a Pusw VsGu —u4

Die nach dieser Formel ausgeführten Berechnungen stimmen
mit den experimentellen Ergebnissen ziemlich gut überein.
In der folgenden Tabelle q) sind für einige Sprengstoffe die Werte
von P in Kilogramm auf 1 qem für verschiedene Ladedichten —

1) Nach Hheise, J c. S. 27, aus „Le Spec tateur militaire“, Paris, 1901.