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Zweites Kapitel: Theorie der Sprengstoffe.

angegeben. Der Einfluß des Kovolumens und des festen Rück—
standes erweist sich als sehr erheblich.

O,1
0,2
o

o
7
c3
R
5
7

4
us
1,8
20
21

Schwarz⸗
pulver

306
708
1123
1587
2112
2708
3393
4201
5125
6236
92655
14130
29340

Nitro⸗
glyzerin

1098
2351
3847
5640
7829
10560
14060
21520
25270
35010

Schieß⸗
baumwolle

1061
2345
3921
5921
8502
12000
17020
24810
38500

Ammon⸗
salpeter

942
1217
2077
3211
4779
7082
10800
17870
36250

Anall⸗
quecksilber

468
9606
1501
2072
2686
3347
4062
4952
5683
6607
8726
11320
14560
18790
24350
43970

Zur Berechnung des Druckes der Gase bei der Explosion des
Sprengstoffes im eigenen Volumen setzt man in obiger Formel
IL, wo L das Ladegewicht bedeutet, d. h. das Gewicht des
Sprengstoffs bezogen auf die Kaumeinheit. L0, 83 bedeutet,
daß 0,83 kg Sprengstoff in 1000 cbem Raum oder 83 g in
einem Bohrloch von 100 ebem Inhalt unterzubringen sind. Bei
flüssigen Sprengstoffen, die das Bohrloch ganz ausfüllen, ist L
gleich dem spezisischen Gewicht, bei plastischen, die in das Bohr—
loch gedrückt werden, kommt Ldem spezifischen Gewicht nahe. Bei
körnigen ist es geringer. So ist die Ladedichte für Schwarzpulver
0,83 bis 0,94, je nach der Korngröße, während die absolute
Dichte, d. h. das spezifische Gewicht, 2,60 beträgt.

Die vorstehenden Betrachtungen lehren, daß aus der Sersetzungs⸗
gleichung und ihrer thermochemischen Bedeutung mehrere für die
Sprengstoff⸗Beurteilung wichtige Faktoren abzuleiten sind. In der
Folge werden diese Größen unter den gewählten Bezeichnungen
Trwähnung finden. Zusammenfassend sei hier ihre Bedeutung
wiederholt: