70 Drittes Kapitel: Technologie der einzelnen Sprengstoffe.

meter E und Einlaufrohren G für die Säure
und H für das Glyzerin ausgerüstet ist. Durch
die Laterne Jeist die Farbe der abziehenden
Gase zu beobachten. Der Boden des Gefäßes
ist schräg und an der tiefsten Stelle mit Ab—
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den Druckzylinder Meund wird durch den
Druck von durch Rohr O eintretender Preß⸗
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des Gefäßes geführten, hier gewundenes und
mit feinen Löchern versehenes Kohr weiter
geführt. Das Glyzerin soll 20 bis 250
warm sein, damit es nicht zu dick—
lüssig ist. An
Wenn alles Glyzerin in die Nitrier⸗
säure eingetragen ist, so wird das Ge—
misch auf 200 gekühlt und in eine
Scheidevorrichtung abge—
lassen. hier trennt es sich
alsbald in eine untere
Schicht von Abfallsäure
(spez. Gew. etwa 1,7) und
eine leichtere obere Schicht
von Nitroglyzerin (pez.
Gew. 1,6).
Ein Scheideapparat
(Fig. 6) besteht aus einem
viereckigen Gefäße A von
Bleiblech mit nach unten
pyramidensörmig oder ko⸗
nisch zugespitztem Boden.
Der Deckel aus Glas oder
aus mit Fenstern versehe⸗
nen Bleiplatten C trägt
eine ins Freie führende
Abzugsröhre D, da sich
noch immer saure Gase in geringer Menge entwickeln. Ein Ther⸗
mometer K reicht bis in die Flüssigkeit. Von der untersten Spitze
geht das mit einer Beobachtungslaterne F und mehreren hähnen H
dersehene Abzugsrohr Geab. Un einer Wand des Apparates

Fig. 5.