Sicherheitssprengstoffe.

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z. B. wird angegeben: t— 14680; —6208 kg; 0,9441;
xplosionsdruck ⸗ 5940 kg/qem.
Grisoutite hat man solche Sprengstoffe genannt, bei welchen
die Flammentemperatur durch Zugabe kristallwasserhaltiger Salze
—
Durch die Verdampfung des Kristallwassers werden die Explosions⸗
gase abgekühlt. hierher gehören auch die Wetterdynamite.
Anstatt kristallwasserhaltiger Salze hat man auch Salze ver—⸗
wendet, die wie Ammonnitrat sich unter Gasentwicklung zersetzen,
3. B. Ammonoralat, Bikarbonate u. a. m.
Ein englisches Wetterdynamit hat z. B. die Zusammensetzung:
40 Proz. Dynamit, 45 Proʒ. Ammonoxalat, 15 Proz. Natron⸗
salpeter; ein belgisches Grisoutite: 44 Proz. Sprengöl, 44 Proz.
Magnesiumsulfat NMg80* 4 71u09), 12 Cellulose. Diese (älteren)
Wetterdynamite haben im allgemeinen keine große Schlagwetter—
sicherheit ergeben.
Besser bewährt haben sich die von Bichel in die Sprengtechnik
eingeführten Karbonite, Gemenge von 285 bis 30 Proz. Sprengöl
mit 25 bis 40 Proz. Roggenmehl und ebensoviel Kali- oder Natron⸗
— —
enthalten aber viel giftiges und brennbares Kohlenoxyd, da der
Kohlenstoffträger in starkem Überschuß vorhanden ist. Der Kohlen—
karbonit (der Karbonitfabrik zu Schlebusch) besteht aus 25 Proz.
sSprengöl, 34 Kalisalpeter, 39,5 Mehl (mit 2,5 Proz. Wasser),
l Barntsalpeter, O,5 Natriumkarbonat. Salpeter und Mehl werden,
gut getrocknet und feinst vermahlen, miteinander vermischt und
in besonderen Mischmaschinen, in welchen das Pulver durch Slügel
umgerührt wird, mit dem in feinem Strahle zufließenden Nitro⸗
glyzerin innig vereinigt.
Als Zersetzungsgleichung wird angegeben);:

I44 CGHONSGOVSA 80NOS 596 CHsOOSA 363 HBO
10Ba(NOS) 4 12Na?CO—
1648 C02 4- 2342 00
41647—80 4241682,—8977 N? 440CO 10 BaCO:
412 Naꝰcos
woraus sich ergibt

) HBeise, Sprengstoffe, 5. 112.