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Das produktive Gebiet des rheinisch-westfälischen
Kohlenreviers umfaßt nach aufgestellter Berechnung jetzt
etwa 1200 Quadratkilometer. Wenn ich mich über die
Grenze des Kohlenvorkommens auslassen soll, so stößt
das auf einige Schwierigkeiten; denn die Grenzen, besonders
 nach Westen und Norden hin, sind keineswegs
festgestellt. Trotz der in den letzten Jahren allerorts
emsig betriebenen Bohrungen, veranlaßt durch die Hochkonjunktur
 des Kohlenmarktes, ist es doch nicht gelungen,
die äußerste Grenze des Kohlenreviers zu bestimmen.
Ständig noch melden uns Berichte das erfolgreiche Niederbringen
 von Bohrlöchern auf Steinkohlen an der Lippe,
nördlich davon bis über Münster hinaus, nach Westen
auf dem linksrheinischen Ufer und nach der holländischen
Grenze zu; ja das Karbon, das sich auf dem linksrheinischen
 Gebiete fand, gab Anlaß, auch Bohrversuche
bei Mastricht in Holland und in der Umgebung von
Antwerpen anzustellen, die von Erfolg begleitet waren.
Hierdurch wurde der Zusammenhang mit dem Lütticher
Kohlenbecken und dem im Norden Frankreichs nachgewiesen,
 und die Geologen behaupten weiter mit Recht,
daß die Kohle Englands nur eine Fortsetzung unseres
Reviers bildet. Geologisch steht auch fest, daß die
Kohlenlager von Ibbenbüren und des Piesberges ebenfalls
 mit denen des Ruhrbezirks ein Vorkommen hilden.
Wenn so die definitiven Grenzen des Kohlenvorkommens

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