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Absterben der in der Nähe gelegenen Waldungen und
der in Obstgärten befindlichen Bäume, Versiegen der
Bewässerungs- und Entwässerungsanlagen, Auftreten
von bösartigen Krankheiten u. s. w. Fragt man nach
dem Grunde dieser Erscheinungen, so wird stets die
Antwort lauten: Ja, daran sind die Bodensenkungen
schuld.

Die Bodensenkungen selbst.
Wenn ich auf das Wesen der Bodensenkungen
näher eingehen will, muß ich weiter zurückgreifen, Es
gibt zwar hierüber eine Literatur, die aber in verschiedenen
 fachmännischen Zeitschriften zerstreut ist,
die uns eigentlich über den Beginn der Bewegungen im
Unklaren läßt und nur einzelne Spezialfälle schildert.
Was ich über den Beginn der Bewegung in Erfahrung
bringen konnte, habe ich teilweise aus meinem bereits
früher erwähnten Aktenmaterial herausgelesen, teils
haben mir hervorragende Fachleute, wie Herr Geheimrat
Grünhagen, der Direktor des frühern Betriebsamtes
Essen, die Herren Obergeometer und Ingenieure Steuer
und Sehling persönlich die ersten Erscheinungen geschildert,
 die ihnen als Beteiligten, als Beamten der
vormals Köln-Mindener Eisenbahn noch in lebhafter
Erinnerung waren. Von technischen Zeitschriften nenne
ich: Glückauf, Zeitschrift für Berg-, Hütten- und Salinenwesen;
 Zeitschrift für Bergrecht; dann Aufsätze von
vy. Brunn, v. Dechen, Hausse, Trompeter, Sparre, Schulz-Briesen,
 Overhoff-Bochum, Dr. Schumacher-Köln und
ferner gerichtliche Gutachten von Bergsachverständigen.
Die ersten Schäden, durch Bergbau verursacht,
zeigten sich etwa im Jahre 1855. Ich finde eine Anzahl
Notizen, wonach kurz nach Niederbringen der ersten
Schachtanlage des Kölner Bergwerksvereines in Altenessen
 eine Anzahl Hausbesitzer Brunnenmessungen
veranlaßten, die bezweckten, den Nachweis zu führen,
daß die Brunnen durch Anlage der Zechen ihr Wasser