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von 35 bis 40 Morgen Größe bildete. Im Jahre 1877 tat
sich bereits eine Anzahl Grundbesitzer in Bocholt zusammen,
 die wegen verminderter Ertragsfähigkeit ihrer
Besitzungen Nivellements ausführen ließen, um die Einwirkungen
 der Abbaue der Zeche König Wilhelm nachzuweisen.
 Im Jahre 1878 war es wiederum die Umgebung
 von Essen, die Bodenbewegungen zeigte. Auf
der Kruppschen Arbeiterkolonie Kronenberg machten
sich bedeutende Risse in den Häusern wie auch Erdrisse
bemerkbar, die deutlich zu verfolgen waren. Die Fabrikverwaltung
 hatte gleich von Anfang an die genaueste
Aufnahme bewirken lassen und dieselbe bei allen neu
hinzukommenden Fällen erweitert. In rascher Reihe
folgten die Erhebungen, die alle den Zweck hatten, die
Bodensenkungen festzustellen. Vorzüglich geschah dieses
auch durch Besitzer größerer Ländereien an der Emscher,
wie durch Freiherrn v. Schell, v. Fürstenberg, Freiherrn
v. Romberg und andere. Bald auch taten sich Genossenschaften
 zusammen, die unter dem Namen: Gebäudebodensenkungsverein,
 Grund- und Hausbesitzerverein,
Bürgerverein, in einer ganzen Anzahl von Städten und
Ortschaften des Industriebezirkes bestehen und hauptsächlich
 bezwecken, die Mitglieder in den Besitz von
Beweismaterial für eingetretene und zu erwartende
Bodensenkungen zu setzen. Ebenfalls erfolgte dies durch
die‘ Eisenbahnbehörde. Auch Gemeindebehörden sind
in der Weise vorgegangen, um nicht allein für den Gemeindebesitz,
 sondern auch für das Grundeigentum der
einzelnen Ortseingesessenen durch genaue Aufnahme
Sorge zu tragen.
Welchen Umfang die Bodensenkungen haben können,
illustrieren am besten die beigegebenen Tafeln und Tabellen,
 die sich auf verschiedene-/Gegenden beziehen,
und zwar ist einmal eine Straße, die durch die Kruppsche
Gußstahlfabrik führt (Zeichnung 1, Tabelle 1), gewählt.
Die ersten Nivellements entnahm ich meinen Privatakten;
die nach dem Jahre 1888 erwähnten Höhenaufnahmen
habe ich selbst in die Wege geleitet. Es ergibt sich an