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der Hand der beigefügten Tabellen, daß die Senkungen
bis 2,86 Meter innerhalb 20 Jahren betrugen; ja an einer
Stelle in der Kruppschen Fabrik, die hier nicht besonders
dargestellt ist, an der sogenannten Schwanenkampbrücke,
hat die Senkung seit dem Jahre 1863 etwa fünf Meter
betragen. Dieselbe Senkung zeigt auch der Durchlaß
des Schwarzbaches bei Zeche Dahlbusch, Schacht I, an
der Chausseeunterführung am Eingange zum Bahnhofe
Gelsenkirchen. Gleiche Senkungen finden wir auch bei
Bochum. Ich füge noch bei eine verhältnismäßig starke
Senkung in kurzer Frist in der Gemeinde Horst, die
beiliegende Skizze II anzeigt. Die Zeichnung gibt ebenfalls
 Veränderungen von Niveaukurven wieder, d. h.
Verbindungslinien, die Punkte gleicher Höhe verbinden.
 Am Verlauf der Niveaukurven des Jahres
1902 lassen sich die Veränderungen der Horizontalkurven,
 die im Jahre 1880 ermittelt wurden, am besten
beobachten. Nach einem eingeholten Gutachten des Königlichen
 Oberbergamts in Dortmund sind für einzelne Teile
des Emschergebietes weitere Senkungen bis neun Meter
innerhalb der nächsten 25 Jahre zu erwarten. Die Viehofer-Chaussee
 in Essen zeigt nach meinen wiederholten
Beobachtungen, die dadurch absolute Zuverlässigkeit
haben, daß sie an einem im flötzeleeren Gebirge liegenden
festen Punkt, der keinerlei Veränderungen bei wiederholten
 Revisionen aufwies, angeschlossen sind, seit dem
Jahre 1892 innerhalb 11 Jahren eine Senkung bis
2,58 Meter. Eine Zeichnung über die Senkungen nach
Ermittelungen in den Jahren 1892, 1897 und 1908 ist
beigefügt (Zeichnung III). Ebenso zeigte die Kohlendestillation
 in Bulmke bezüglich ihrer Höhenlage ganz
gewaltige Veränderungen. Man kann sagen, daß, wo
Bergbau im rheinisch-westfälischen Kohlenbezirk umgeht,
auch Erdsenkungen auftreten. Wenn man bedenkt, daß das
Kohlengebirge des Reviers etwa 100 Flötze mit insgesamt
60 bis 70 Meter Mächtigkeit abbauwürdiger Kohle aufweist,
zo ist nicht abzusehen, welche Größe die Senkungen bei
noch intensiver betriebenem Bergbau erreichen werden.