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des Bergbaues, so geschah dieses mit Vorbedacht, da die
eigentlich zu berührende Frage mir noch vorbehalten ist.
Ich möchte noch erörtern die Theorien, welche Autoritäten
des Bergbaues aufgestellt haben über das Niederbrechen
des Hangenden, dem auch die schädlichen Einwirkungen
zuzuschreiben sind, die die betreffenden Flächen der
Erdoberfläche selbst erlitten haben.
Die natürlichste Annahme ist, daß die Schicht, die
dem abgebauten Kohlenflötze überlagert, ihrem Schwergewichte
 folgend, direkt, d. h. senkrecht zu Bruche geht:
Das ist aber nur da der Fall, wo bei steilem Einfallen
der Flötze das Hangende aus glattem Material besteht
oder die Flötze zu Tage treten. Hierbei entstehen dann
die Tagesbrüche. Liegen die abgebauten Steinkohlenschichten
 in größerer Tiefe, so erfolgt, ein festes Gebirge
als Hangendes vorausgesetzt, das Einbrechen nicht mehr
regelmäßig, sondern es zeigen sich rechts oder links,
und nicht nur direkt über dem Abbau, die Senkungen.
Das Einfallen im rheinisch-westfälischen Kohlenbezirke
wechselt aber zwischen 0° an einigen wenigen Punkten
und 90° im stärksten Einfallen bei Verwerfungen. Ueber
das Einbrechen der überlagernden | Gebirgsschichten
haben sich verschiedene Ansichten gebildet, die unter
dem Namen der Bruchtheorien bekannt sind.
Die in Betracht kommenden Versionen sind die des
Mineningenieurs Gonot in Lüttich, die auch für unser
Revier, als zusammenhängend mit dem belgischen, Bedeutung
 haben dürfte, sowie die von Schulz und
Trompeter. Ferner sind von Bedeutung die Untersuchungen
 des Oberbergamts in Dortmund. Zur Aufstellung
 eines allgemein gültigen Satzes über das Einbrechen
 der Schichten dürfte es wohl überhaupt nicht
kommen, da die verschiedensten Faktoren mitwirken, die
jeden einzelnen Fall anders gestalten. Es sind dies die
Mächtigkeit des abgebauten Flötzes, dessen Teufe, der
Umfang des Abbaues, der Neigungswinkel, mit dem das
Flötz einfällt, die geognostische Beschaffenheit des überliegenden
 Gebirges, die Stärke desselben und event.