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betont, für den Hochbauer ein Nachschlagebuch
sein soll. Für den Architekten speziell dürfte es
von Wert sein, während die sonstigen Ausführungen
auf manchen berechtigten Widerspruch stoßen müssen.
Wenn der Stadtbaumeister einer Weltstadt in einer
Kritik das Werk als epochemachend rühmt, so kann
derselbe die Quellen überhaupt nicht studiert haben
und muß über die behandelte Materie im Unklaren
 sein. Summen für überhaupt an Gebäuden
festgestellten Schäden anzugeben, ist nicht möglich,
Die Zechen sichern sich einesteils dadurch, daß
sie möglichst viele Ländereien an sich bringen, um
auf diese Weise die Bautätigkeit zu hemmen und
grobe Straßenprojekte zu vereiteln. Andererseits erwerben
 sie auch die Gebäulichkeiten selbst und suchen
gemeinschaftlich mit den von den Bergwerken für ihre
Arbeiterschaft errichteten umfangreichen Kolonien auf
ein Fallen der Mietspreise hinzuwirken. Durch das
Fallen der Mietspreise und die dadurch vor sich gehende
Entwertung würde auch die Bewertung der aufgetretenen
Schäden an den Häusern eine geringere sein müssen. In
welcher Weise Grunderwerb von den Zechen angestrebt
wird, zeigt am besten das Beispiel der Zeche Viktoria
Mathias, die in Essen allein etwa 280 Häuser im Gesamttaxwerte
 von 5’/, Millionen Mark ihr eigen nennt. Die
Zeche Mathias Stinnes besitzt "/, des Grundbesitzes der
Gemeinde Carnap, im ganzen 550 Hektar. Die von der
Zeche Zollverein, der Familie Haniel gehörig, in der
Gemeinde (Caternberg erbauten Häuser belaufen sich auf
450; ebenso hat die Zeche Neuessen in Altenessen umfangreiche
 Kolonien errichtet. Auch die anderen Bergwerksgesellschaften
 haben für Vergrößerung ihres Grundund
 Hausbesitzes in ähnlicher Weise gesorgt, und bei
dem zunehmenden Steigen der Grundstückspreise dürfte
es der beste Ausweg sein, den Schadenersatzansprüchen
seitens Privater aus dem Wege zu gehen, besonders
wenn noch andere Forderungen Ähnlicher Art der
Kommunen an sie herantreten.