wird, teilweise Ersetzung desselben. Durch die Anschüttung
 gesunkener Strecken ist das alte Niveau hergestellt.
 Da der Böschungswinkel der Dämme derselben bleibt,
wird eine Erweiterung des Dammfußes notwendig, wozu
den Grunderwerb die beteiligten Bergwerkseigentümer
ebenfalls zu tragen haben. Die Bergwerksgesellschaft
Schalker Gruben- und Hüttenverein hatte noch im Jahre
1901 für Erweiterung des Bahnkörpers Wanne-Recklinghausen-Bruch
 Grundflächen auf einer Gesamtlänge von
5% Kilometern nötig und bezahlte mit den notwendigen
 Reparaturen einen Betrag von 240000 Mark.
Die Zeche Zollverein hatte innerhalb eines Jahres eine
noch höhere Quote an die Eisenbahnbehörde zu entrichten.
 Die Gesamtsummen, die alljährlich seitens der
Bergwerkseigentümer an die Eisenbahnverwaltung gezahlt
werden müssen, sind enorm.
Ganz anders stehen im Vergleich zır den Staatseisenbahnen
 die elektrischen Bahnen im Bezirke des
rheinisch-westfälischen Kohlenreviers, und ich fühle mich
weil die hier zu Tage tretenden Erscheinungen noch ganz
neue sind, und die. Frage über die Natur der in Erscheinung
 tretenden Schäden erst seit kurzer Zeit angeschnitten
 ist, veranlaßt, diesen einen längeren Abschnitt
zu widmen, da die Frage eine ungemein wichtige und
von ’einschneidender Bedeutung für die Rentabilität der
elektrischen Straßenbahnen im Bezirke ist. Wenn ich
das engmaschige Schienennetz betrachte — dieser kleinste
Direktionsbezirk hat 1092 Kilometer Eisenbahnen — ohne
die längeren und kürzeren Fabrik- und Zechenanschlüsse
zu rechnen, so arbeiten noch Hand in Hand mit diesem
gewaltigen Verkehrsmittel die elektrischen Straßenbahnen,
die geradezu ein unentbehrliches Beförderungsmittel bedeuten.
 Wie in anderen Gegenden die Sekundärbahnen
die Zubringer für die Vollbahnen sind, und zwar speziell
für den Güterverkehr, so vermitteln diese hier den
Personenverkehr, verteilen ihn auf den ganzen Bezirk
und bringen umgekehrt die vielreisende Bevölkerung zur
Volbahn hin... Man kann heute den Kohlenbezirk von