Derpacken des Rauchtabaks 89

stoffe. Alle diese Maschinen können somohl mit der hand als
auch motorisch, periodisch oder kontinuierlich betrieben werden,
soweit nicht vorher Ausnahmen erwähnt wurden. In großen
für kontinuierlichen Be—
trieb eingerichteten Fabri—
ken werden nur die Schnei—
demaschine und die Walz—
werke mit der hand be—
schickt, alle übrigen An—
und Abtransporte erfolgen
durch Becherwerke oder
ähnliche Vorrichtungen,
welche das Arbeitsgut von
einer Maschine aufnehmen
und in die folgende Ma—
schine automatisch einbrin—⸗
gen. Nach dem Mi—
schen kann der Ta—
bak in Pakete oder
sonstwie verpackt
werden, indessen
werden bei Fein—
schnitt vorher die
bereits erwähnten
Mittel zur Verstär—
kung der Elastizität
mittels einer Nebel⸗
pumpe (Serstäuber)
aufgespritzt. Die
Verpackung soll
möglichst wenig durchlässig für Luft und Feuchtigkeit und so beschaffen
sein, daß der Tabak gegen Zerkleinerung möglichst geschützt ist. Die
Tüten werden mittels Maschinen hergestellt; eine der bestkonstruierten
Maschinen liefert 20 —30 Tüten pro Minute. Der Tabak wird mit
der hand nach den entsprechenden Gewichtseinheiten abgewogen und
dann mittels der Paketiermaschine (Abb. 14) in die Tüten gefüllt.
Die Arbeit dieser Maschine geschieht in nachstehender Keihen—
folge: Ein blecherner Fülltrichter, dessen Schaft der Form des

—Abb. 14.