produzierten 13 667 324 Flaschen nur 862871 durch
anderes Verfahren hergestellt‘) d. h. 6,3°/%. Laut
vorstehender Statistik hat die Produktion des deutschen
 Schaumweines von 1903 (1902 sind nur
Zahlen für 9 Monate vorhanden) bis 1907 um 28,2 °%
und der Export um 10,4°/, sowie die bestehenden
Betriebe 6,4°/, zugenommen.
Zur Schaumweinbereitung eignet sich nicht
jeder Wein und so hat natürlich durch die Produklionszunahme
 auch eine Steigerung der Preise für
den Rohwein stattgefunden in den Bezirken der
Weinbaugebiete, in denen die geeigneten Weine
wachsen, z. B. in Lothringen und Baden.
Ziffernmässig lassen sich diese Zahlen nicht
leststellen, denn bei dem Preise für Wein sprechen
eine ganze Reihe von Faktoren mit, die einer Preisstatistik
 ein ganz falsches Bild geben würden. Vor
allen Dingen wird in jedem einzelnen Jahre das
geerntete Quantum und die erzielte Qualität, ausserdem
 auch die augenblickliche Lage des Handels
für die Bildung des Preises ausschlaggebend sein
und so sind gewöhnlich bedeutende Preisschwankungen
 vorhanden, die eben nur aus den oben angegebenen
 Gründen erklärlich sind. Ausserdem
ist für eine einzelne Ortschaft nicht einmal ein
fester Preis zu normieren, gerade weil in derselben
Gemarkung verschiedene Qualitäten Wein wachsen.
Es ist aber bekannt, dass in den Gegenden, in
denen die Schaumweinindustrie vorzugsweise kauft,
eine Steigerung der Preise stattgefunden hat. Vor
allen Dingen haben die kleineren Produzenten nicht
mehr die Sorge für den Absatz ihrer Trauben zu
tragen. und ist dies besonders für Lothringen her-I)

 Nach der amtlichen Schaumweinstatistik zusammenzestellt.
