zu machen. Nur auf diese Weise können leider,
dem jetzt herrschenden Verkaufsgebrauch gemäss,
die Erzeugnisse an den Konsumenten abgesetzt
werden.
Überhaupt hat sich in dem letzten Jahrzehnt
das ganze Geschäft der Schaumweinbranche gedreht.
 In früheren Jahren kam es hauptsächlich
auf die persönliche Beliebtheit und Geschicklichkeit
der einzelnen Verkäufer an, um die Produkte unterzubringen,
 denn es war den Wiederverkäufern ein
Leichtes, den Konsumenten zur Abnahme der von
ihm empfohlenen Marke zu bewegen. Jetzt liegen
aber die Verhältnisse ganz anders.
Die überwältigende Zeitungsreklame einiger
Firmen hat bewirkt, dass heute das grosse Publikum
 direkt bei den Wiederverkäufern einzelne
Marken verlangt und sind es hauptsächlich diese
wenigen Marken, die den grossen Konsum des Inlandes
 ausmachen.

Im Auslande dagegen sind die Verkaufsbedingungen
 die gesündesten, die sich hauptsächlich
lediglich auf Preis und Qualität begründen, und sind
die grossen Ausgaben der Verkäufer, natürlich mit
einzelnen Ausnahmen, nicht in dem Masse vorhanden.
 Ausserdem wird gewöhnlich die Vertretung
für ein ganzes Land einer einzelnen Firma übertragen.


In Amerika hat sich ein besonderes System
ausgebildet. Die meisten Vertreter sind eigentlich
Allein-Käufer, sodass die gesandten Schaumweine
dem betreffenden Agenten zu einem festen Minimalpreise
 fakturiert werden und dieser seinen Abnehmern
 seine‘ eigenen Preise macht. Vielfach
sind den exportierenden Firmen. nicht einmal die
Namen der einzelnen Abnehmer bekannt.