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Vor allen Dingen ist folgende Erwägung sehr
schwer wiegend und für die deutsche Schaumweinindustrie
 eine grosse Gefahr.
Wenn der Eingangszoll auf französischen
Schaumwein entsprechend, d. h. bedeutend erhöht
würde, wird sicherlich der Konsum in französischem
 Schaumwein so abnehmen, dass selbst allererstklassigen
 französischen Firmen der Gedanke
nahe käme, in Deutschland zu fabrizieren, um den
Importzoll zu sparen. Wenn eine allererste französische
 Firma mit ihrem bekannten grossen Namen
 in Deutschland fabrizieren wird, unter der
Garantie, dass sie genau denselben Wein, wie
vorher in Frankreich hergestellt, nun in Deutschland
 herstellt, so wird das den deutschen Firmen
einen grossen Teil des Konsumes fortnehmen, da
selbst bei gleicher Qualität viele Konsumenten
immer noch durch den bekannten französischen
Namen angelockt werden.
Es kann nicht zu den Zielen der deutschen
Gesetzgebung gehören, den ausländischen‘ Firmen
auf Kosten der inländischen zu nützen. Auch das
finanzielle Ergebnis könnte kein günstiges sein,
d. h. es wird für den Staat keine grosse Steuerquelle
 daraus werden, denn was die französischen
Firmen verkaufen, würde natürlich den deutschen
Firmen entgehen und ist es gewiss nicht in volkswirtschaftlichem
 Interesse, dass der Verdienst in
das Ausland fliesst und das ausländische Kapital
in Deutschland werbend auftritt, ohne eventuell
Steuern zu bezahlen. Denn es wird für die französischen
 Firmen ein Leichtes sein, dem deutschen
Staate die Einkommensteuer zu entziehen. Die
französische Firma braucht ja nur ihre Filiale als
selbständige Firma zu gründen, und den von der
französischen Zentrale der Filiale in Deutschland