verkauften Rohwein so hoch zu berechnen, dass
die deutsche Filiale nichts mehr verdient und der
ganze Verdienst im Verkaufe des Rohweines liegt.
Auch kommen die wenigen Arbeiter, die vielleicht
 von diesen französischen Firmen, falls sie
nicht französische Arbeiter nach Deutschland senden,
 beschäftigt würden, nicht in Betracht, da ja
gewiss deutsche bestehende Firmen dann bei
Minderbeschäftigung zu Arbeiterentlassungen gezwungen
 wären. Es ist daher zu wünschen, dass
die bisherige günstige Entwicklung der deutschen
Schaumweinindustrie nicht von der in Aussicht
gestellten Steuer betroffen wird, da dieselbe unter
allen Umständen eine schwere Schädigung bedeutet.
Wenn auch in der Handelsbilanz des deutschen
Reiches die Schaumweinindustrie noch keine hervorragende
 Rolle spielt, so verdient doch diese
Industrie vom volkswirtschaftlichen Gesichtspunkte
eine grosse Beachtung und wenn besonders die
Entwicklung des Exportes weitere Fortschritte
macht, so kann der deutschen Schaumweinindustrie
 im Welthandel der Wein- und Spirituosenbranche
 eine grosse Zukunft blühen.

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