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Naer Oostland willen wij rijden
Naer Oostland willen wij med
Al over de groene heiden
Al over de heiden
Daer isser en betere steô.

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s war eine herrliche Zeit, als solche Worte in deutschen Landen
erschallten, die Germanen in hellen Haufen mit Kreuz, Schwert
und Pflugschar nach dem Osten strömten und dem weiteren
Vordringen der Slaven nicht nur Halt geboten, sondern noch große
Strecken Landes eroberten und kultivirten. Drei Fünftel des heutigen
deutschen Bodens wurden auf diese Weise im 11. 12. und 13. Jahrhundert
gewonnen. Zu den bedeutsamsten Thaten für die Zukunft unseres
Volkes aber gehörte die Eroberung des Landes der wilden Preußen
durch den deutschen Orden. Mit den Rittern und ihren Heerscharen
zogen gleichzeitig auch Handwerker und Kaufleute nach dem Osten,
sodaß, während noch die wildesten Kämpfe tobten, schon in einem
Theile des Landes deutsche Kultur erblühte, und lange vor der voll—
ständigen Unterwerfung der Preußen hatte der Kaufmann durch weit—⸗
reichende Handelsbeziehungen diese Gegend mit dem Mutterlande
verknüpft.
Es war allerdings nicht das erste Mal, daß diese Länder mit
Völkern höherer Kultur in Berührung kamen, denn schon vor Jahr⸗
hunderten hatte der an der Küste gefundene Bernstein, von dessen
Vorhandensein wohl die alten Phönizier die erste Kunde gebracht,
die Kulturvölker der alten Welt, Griechen und Römer, nach dem
heutigen Ost- und Westpreußen geführt. Verlockend genug waren ja
diese Reisen, gehörte doch Bernstein, den man sogar höher als Gold
schätzte, zu den größten Luxusartikeln der alten zivilisirten Welt.
Während einzelne Handelszüge der Griechen die baltische Küste über
Massilia, Rhone und Rhein erreichten, ging man gleichzeitig, etwa um
das Jahr 400 vor Christi Geburt, auch von Olbia am schwarzen Meere
aus dorthin, und zwar führte dieser Weg zwischen Bug und Dmnjestr

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