Die „Kulaken‘“ wurden in Viehwagen verladen und nach ferngelegenen Gebieten
der Sowjetunion gebracht. Endlos rollten die Züge durch das weite Land. Unzählige
Menschen starben unterwegs, besonders im Winter. Millionen aber kamen in den
Zwangsarbeitslagern an, Solche Lager bestanden in der Sowjetunion auch früher.
Jetzt aber dehnten sie sich aus und nahmen immer neues Menschenmaterial auf.
Die Zwangsarbeitslager bilden für Millionen von Menschen eine Durchgangsstation
ins Jenseits. Hier erscheint das Sterben von Millionen nicht als Mord, und außerdem
preßt der Sowjetstaat aus diesen Todgeweihten noch den letzten Bluts- ‚und Schweißtropfen
 für den „sozialistischen Aufbau“ heraus, bevor diese Unglücklichen von ihrem
Leiden durch den Tod befreit werden. TO )

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Die Verteilung der Zwangsarbeitslager in der Sowjetunion. 1. Lager von Solovkij: Holz, Wasserkraftwerk,
Fischfang. 2. Lager vom Weißmeerkanal. 3. Nordlager: Holz. 4. Lager von Svyrsk: Wasserkraftwerk.
5. Lager von Wolchow: Aluminiumfabrik. 6a. Lager von Dmitrow: Kanal Moskwa- Wolga. 6b. Lage:
von Sornovo: Hafen, 7. Lager von Kotlaß: Eisenbahn. 8. Lager von Wischera: Chemische Fabrik und
Bergbau. 9. Lager von Kungul: Bergbau und Hüttenwerke. 10. Lager vom Nordkaukasus: Getreide-„Fabriken“,
 11. Lager von Astrachan: Fischfang. 12. Lager von Kasakstan: Viehzucht und Konserven-Fabriken,
 13. Lager von Tschardjouy: Baumwolle und Textilfabriken. 14. Lager von Taschkent:
Baumwolle und Textilfabriken. 15. Lager von Sibirien: Kohle und Metallwerke. 16. Lager von
Novaja Semlja: Blei. 17. Lager von Igorka: Hafen, Holz. 18, Lager von Narim: Holz. 19, Lena-Lager:
 Gold. 20. Lena-Olekma-Lager: Holz und Edelmetalle. 21. Amur-Seja-Lager: Gold, Landwirtschaft,
 Eisenbahn, Befestigungsarbeiten am Amur und Hafenarbeit. 22. Sachalin-Lager: Kohle.
Karte bearbeitet von der „Entente Internationale contre la III1eme Internationale“, Gent.