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Bündnis nicht einfach auf den Grundlagen einer gewöhnlichen
Allianz des’ Angriffs und der Verteidigung aufgebaut werden:
es muß viel enger sein als das kürzlich in Europa gegen die
Freiheiten der Völker geschmiedete. Es ist notwendig, daß
das Unsere eine Gesellschaft von Schwesternationen sei,
augenblicklich getrennt in der Ausübung ihrer Souveränität
durch den Lauf der menschlichen Ereignisse, aber vereint,
stark und mächtig, um sich gegen die Angriffe einer fremden
Macht zu behaupten. Es ist unumgänglich nötig, daß Sie unaufhörlich
 die Dringlichkeit betonen, von jetzt ab die Grundlagen
 einer amphiktyonischen Liga oder einer Versammlung
von Bevollmächtigten zu legen, welche die gemeinsamen
Interessen der amerikanischen Staaten fördert und die
Streitigkeiten ausgleicht, die in Zukunft zwischen Völkern
gemeinsamer Sitten und Gebräuche entstehen mögen und die
durch das Fehlen einer so ausgezeichneten Einrichtung vielleicht
 unheilvolle Kriege anzetteln können, welche andere,
weniger glückliche Landstriche entvölkert haben.“ 27)
Diese Idee wurde in den Verträgen zwischen Kolumbien,
Peru und Chile verwirklicht, In einer Denkschrift des Staatssekretärs
 der auswärtigen Angelegenheiten an den Kolumbianischen
 Kongreß war der Gedanke Bolivars kurz und bündig
ausgedrückt: „1. daß die amerikanischen Staaten sich auf
ewige Zeit verbündeten, im Frieden und im Kriege, unter
gegenseitiger Garantie des Besitzstandes ihrer respektiven
Gebiete; 2. daß sie, um diese Garantie wirksam zu machen,
sich an das Uti possidetis juris von 1810 zu halten hätten, ge-27)

 „Mas repito a usted que de cuanto Ilevo expuesto nada
interesa tanto en estos momentos como la formaciön de una liga verdaderamente
 americana. Pero esta confederaciön no debe formarse
simplemente sobre los principios de una alianza ordinaria para ofensa
y defensa: debe ser mucho mäs estrecha que la que se ha formado
filtimamente en Europa contra las libertades de los pueblos. Es
necesario que la nuestra sea uma sociedad de naciones hermanas,
separadas por ahora en el ejercicio de su soberania por el curso de
los acontecimientos humanos, pero unidas, fuertes y poderosas, para
sostenerse contra las agresiones del poder extranjero. Es indispensable
 que usted encarezca incesantemente la necesidad que hay de
poner desde ahora los cimientos de un cuerpo anfictiönico o asamblea
de plenipotenciarios que de impulso a los intereses comunes de los
estados americanos, que dirima las discordias que puedan suscitarse
en lo venidero entre pueblos que tienen unas mismas costumbres y
unas mismas habitudes y que pDor falta de una instituciön tan santa
pueden quizä encender las guerras funestas que han desolado otras
regiones menos afortunadas.‘‘ Urrutia, gen. Werk. 202,