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mächtigsten und kriegerischsten Nationen Europas [Frankreich]
 verwickelt sieht, kann nicht mit Gleichgültigkeit die in
anderen Teilen des amerikanischen Kontinents sich abspielenden
Ereignisse ansehen, aus denen früher oder später eine euro-Dpäische
 Intervention in diesen Ländern hervorgehen mag.“
Der Staatssekretär Leward antwortete am 20. März 1863:
„Die Vereinigten Staaten sind nicht gewillt, über die allgemeine
Ansicht der mexikanischen Regierung betreffs fremder Einmischungen
 in die politischen Angelegenheiten der amerikanischen
 Staaten dieses Kontinents zu streiten; sie gestehen im
Gegenteil ganz offen ihre Geneigtheit mit dieser Ansicht in der
von Herrn Romero (mexihanischer Minister in Washington)
mitgeteilten Form. Trotzdem hält der Unterzeichnete sich
für verpflichtet, sein Bedauern darüber auszudrücken, daß
ein zweifellos unbeabsichtigter Irrtum über den Charakter der
angeführten Korrespondenz die mexikanische Regierung die
Absendung ihrer Mitteilung hat notwendig „erscheinen
lassen.‘“865)
{m Jahre 1875 schlugen die Vereinigten Staaten europäischen
 Mächten eine Intervention zur Wiederherstellung des
Friedens auf Kuba vor.
Durch den Vertrag vom 10. August 1877 trat Schweden die
Insel! Saint Barthe&amp;lemy an Frankreich ab. Die nordamerikanische
 Regierung protestierte nicht gegen diese Übertragung
der Oberhoheit, obzleich sie der Erklärung Monroes widersprach.

Man kann den Yankees in der Tat keine übertriebene Logik
in ihrer Monroe-Politik vorwerfen. In den Jahren 1850, 1862
und 1875 schlugen sie eine gemeinsame Intervention vor und
verwirklichten sie teilweise, in den Jahren 1871 und 1886
wiesen sie sie betreffs Venezuelas zurück.
In einer mit Neu-Granada am 12. Dezember 1846 abgeschlossenen
 Vereinbarung kamen sie überein, „die Rechte
der Oberhoheit und des Eigentums, welche Neu-Granada auf

85) „While the United States not only have no disposition to
controvert the general views of the government of Mexico in regard
to foreign intervention in the political affairs of the American states
on this continent, but freely confess their sympathy with these views,
as they are communicated by Mr. Romero, the undersigned, neverlheless,
 feels obliged to express his regret-that a misaprehension,
doubtless unintentional, of the character of the correspondence
referred to, has seemed to the Mexican Government to render it
necessary to direct that communication to be made.“ Kraus, gen,
Werk, 292, ;