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Waren im Verhältnis über die Produktion der ganzen Welt
hinausragt. Diese großen Besitzungen ernähren heute eine
Bevölkerung von 120 000 000 Menschen, welche, wenn die Gebiete
 so dicht bevölkert wären wie Europa, eine Totalsumme
von 1000 000 000 Menschen erreichen würde.“
Die Sache ist die, daß er nicht verbergen konnte, daß der Panamerikanismus.
 so, wie ihn die Vereinigten Staaten verstehen
und anwenden, nichts anderes ist als eine Verschleierung des
Monroismus, der seinerseits, wie natürlich, nichts anderes vorstellte
 als den Ausdruck eines Grundsatzes, der ausschließlich
von dem eigensten nordamerikanischen Interesse diktiert war.
Ein berühmter Landsmann der Monroe, Polk und Roosevelt
charakterisiert ihn mit wünschenswerter Genauigkeit und Aufrichtigkeit
 in folgender Weise: „Die offenbaren Ziele des Panamerikanismus
 sind so unbestreitbar künstliche, so ausschließlich
 auf das Interesse der Vereinigten Staaten zugestutzte, So
klar den höchsten Interessen Lateinamerikas feindliche, daß
die Lateinamerikaner zu der Schlußfolgerung gezwungen sind,
daß er nichts als ein Deckmantel ist um den Ehrgeiz der Vereinigten
 Staaten und ihre Absicht, Lateinamerika zum Vorteil
ihrer eigenen wirtschaftlichen Zukunft zu erobern‘“.®®?)

92) „The ostensible objects of [Pan-Americanism] are so clearly
artificial, so entirely in favor of the United States, so clearly hostile
to the best interests of Latin America, that Latin Americans feel
driven ta the conclusion that it is merely a cloak for the ambition
of the United States and of its intention to conquest South America
in the interests of its own economic future.“ Roland G. Usher, Pan-Americanism.
 New York, The Century Co., 1915, 400.