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        <title>Lage und Unterstützung der Segelschiffahrt</title>
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            <idno>1982002093</idno>
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        —

CIGENTVM
DES
IN 81078
WVELMVIRTSCHAFI
—V
BIBLIOTHEX

56478
        <pb n="2" />
        ad Hhandelsverein in Brake 4a
5 —— J — 75—

Cage und Untersfützung

der

Segelschiffahrt.

Brake, Janunar 1906.

Druck von Gerhard Stalling, Oldenburg.
        <pb n="3" />
        —32B8

—
7 7

J
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J
F

24
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J

*
*N2a

Ursache des Rückgangs.

e Ursachen des Rückgangs der Segelschiffahrt sind so
allgemein bekannt, daß sie nur kurz erwähnt zu werden
) brauchen. Der Hauptgrund liegt in der außerordentlichen
Zunahme der Dampferflotte, die die Segelschiffe immer mehr ver—
drängen, die sich selbst derjenigen Ladungen bemächtigen, welche
man für die Segler reserviert glaubte, als Salpeter, Blauholz,
Pitchpine, Getreide von Kalifornien und Australien, die infolge
der Zunahme ihrer Größenverhältnisse, der Verbesserungen an den
Maschinen und Kesseln, wodurch ein möglichst geringer Kohlen—
verbrauch erfordert und die Zahl der Mannschaft auf ein Minimum
beschränkt wird, und begünstigt durch die Schiffsvermessungsordnung
in der Lage sind, selbst die entlegensten Häfen zu besuchen und zu
den niedrigsten Frachtsätzen Teilladungen in verschiedenen Plätzen
zu laden.
Der nächste Grund ist, daß durch den Überfluß an Schiffs⸗
räumte und die scharfe Konkurrenz der Dampferlinien der Frachten—
markt für Segler einen andauernd solch' niedrigen Stand erreicht
hat, daß selbst bei der sparsamsten Geschäftsführung die Unkosten
nicht gedeckt werden.
Eine nicht geringe Rolle spielen ferner die sich immer mehr
steigernden Hafenunkosten und die kaum noch erschwinglichen Ver—
sicherungsprämien.
Ferner sind nicht ohne Einfluß die erhöhten Lebensansprüche
der Kapitäne, Offiziere und Mannschaften, sowie die sich steigernden
Beiträge zu der Seeberufsgenossenschaft und Alters- und Invaliditäts—
versicherung. Auch wirken die zunehmenden Ansprüche der See—
berufsgenossenschaft in Bezug auf die Unfallverhütungs-Einrichtungen
und die Bestimmungen der Seemannsordnung in Bezug auf Arbeits⸗
zeit, Wachegehn ꝛc. störend. Alle diese Faktoren haben zusammen—

3—
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        <pb n="5" />
        gewirkt, den Rückgang der Segelschiffahrt im allgemeinen und für
Deutschland im besonderen zu verursachen, in steigender Weise zu
beschleunigen. Tatsächlich waren die Dampfer⸗ und Seglerflotten
im Jahre 1889 sich an Brutto-Register-Tonnen fast gleich, während
1905 die Dampferflotte sich um 1380/, vermehrt, dagegen die
Seglerflotte um 310/, abgenommen hatte, wie aus dem folgenden
Verzeichnis hervorgeht.

Herbst
1889
1891
1893
1895
1897
1899
1900
1901
1902
1903
1904
1905

Handelsflotten der Welt.
Dampfer.
Reg.⸗T. brutto
11913 000
13 805 000
15 134 000
16 338 000
17 889 000
19 711000
21787 000
23379 000
24 967 000
26 158 000
27 900 000
28369 000
Segler.

Reg.⸗T. netto
7748000
8872 000
9674 000
10 360 000
11427 000
12 165 000
13 465 000
14663 000
15431 000
16317 000
17189 000
17800 000

Herbst
1889
1891
1893
1895
1897
1899
1900
1901
1902
1903
1904
180

Reg.⸗T.
11081000
10217 000
9829500
9324 000
8894 000
8347 000
8 205 000
8119000
8078000
8 066 000
7813 000
7620000
        <pb n="6" />
        Die Deutsche Flotte besaß am

j
1. Januar

1890
1808
i800
190o0

1. Januar

1890
1895
1900
1905

Segler

2779
2621
2466
2568

Dampfer

815
1043
1294
1657

Brutto Reg.-T.

702 810
660 824
631854
829 034

Brutto Reg.-T.

617911
893 046
1863 845
2888639

Mannschaft

18 438
15 783
13 845
13871

Mannschaft

19419
25 199
31041
46 747

Die Oldenburger Segelschiffsflotte in Elsfleth und Brake
zusammen bestand

1. Januar

1885
1890
1895
1900
1901
1902
1903
1904
1905
1906

Segler

227
156
136
120
117
117
106
107
103
103

Netto Reg-T.

78725
67296
80341
61606
55 766
51438
44118
41473
35 466
28472

Mannschaft

1962
1480
1608
1289
1161
1126
1012
995
928
942
        <pb n="7" />
        6 —

Daß die Zahl der Schiffe und Mannschaften nicht in gleich
rascher Weise abgenommen haben beruht darauf, daß seit 1897 und
besonders im letzten Jahre eine Anzahl Heringslogger hinzugekommen
sind, die mit großer Besatzung fahren.

Die deutsche Sealerflotte bestand am

1. Jan.

Voll⸗
schiffe

Barken

1890 1310 548
1895 145 376
1900 o *
1905 137 121

ma
Scho—
noer

75
z⸗
48
151

Brig⸗
gen

1532
—

Zcho⸗
ner

300
187
118
89

an Gaffel—
Galliot schoner

2201 62
20960
201 52
228197

Andere 98
——
qe ge

630 661
843 396
980 548
10871517

Aus diesen Zusammenstellungen geht zur Genüge hervor, daß
sowohl die Segelschiffe im allgemeinen, als in Deutschland im
besonderen stark abnehmen und daß die Abnahme am auffälligsten
bei den kleineren Reedereien wie in Brake-Elsfleth zu Tage tritt
Es geht aber weiter daraus hervor, daß besonders die Schiffe
mittlerer Größe, die Barken, 3mast Schoner, am erheblichsten zurück—
gegangen und einzelne Typen, die Briggs, fast ganz verschwunden
sind. Dagegen haben sich die große 4mastigen und Vollschiffe ge—
halten und die kleinen Schiffe sogar erheblich zugenommen.
Verhinderung der Ursachen.
Haben wir nun den Rückgang und deren Ursachen festgestellt,
so drängt sich uns die Frage auf: Können diese Ursachen ver—
hindert werden?

Diese Frage muß mit einem glatten „nein“ beantwortet werden.
Wir können es nicht verhindern, daß die Dampfschiffahrt sich
weiter entwickelt und ihre Fahrten auf alle Meere und Häfen
erstreckt, wir können ebensowenig die Frachten in erheblicher Weise
beeinflussen. Versuche sind ja gemacht Minimalraten für Segelschiffe
festzulegen, jedoch mit wenig Erfolg.
Wir können ebensowenig die Höhe der Hafenkosten beschränken,
als die in Kraft befindlichen Gesetze rückgängig machen. Es ist
        <pb n="8" />
        auch nicht zu erwarten, daß der eine oder andere Faktor sich dauernd
zugunsten der Segelschiffahrt ändert und bleibt uns nur übrig, uns
anderweitig nach Hülfe umzusehen und tritt dann zunächst immer
der Staat, das deutsche Reich, in die Erscheinung.
Man sagt sich, das Reich unterstützt andere Berufskreise, es
unterstützt auch die großen Dampferlinien und die Fischerflotten.
Warum kann er nicht auch die Segelschiffe unterstützen? Wenn
das Reich die obengenannten unterstützt, so hat es seine wohlerwogenen
Gründe dazu und hat großes Interesse, die Unterstützten zu erhalten,
zu fördern und dadurch zur Weiterentwickelung des deutschen Handels
und Verkehrs und der Größe des Reichs beizutragen.

Interesse des Reichs zur Erhaltung der Seglerflotte.

Hat nun das deutsche Reich auch dieses Interesse zur Erhaltung
der Seglerflotte? Man kann diese Frage mit Recht aus nach—
stehenden Gründen bejahen.
Bei der stetigen Weiterentwickelung der Kriegsmarine bedarf
das Reich immer mehr Seelente, die wenigen Schulschiffe sind
nicht in der Lage den Bedarf zu decken und bilden auch fast nur
Schiffsoffiziere heran, die Dampfer können nur Maschinenpersonal
liefern, so bleiben zur Ausbildung der Deckmannschaft nur die
Segelschiffe übrig. Daß diese Deckmannschaften, die nicht alle
Schiffsoffiziere werden wollen, auch auf den kleinen und kleinsten
Küstenfahrern eine gute Schule durchmachen, ist zweifellos.
Es ist ferner für die Zulassung zur Prüfung der Seesteuer—
leute eine mindestens 12monatliche Fahrzeit erforderlich, die auf
einem Segelschiff zugebracht sein müsse, es wäre zu bedauern, wenn
diese Mindestzeit von den Seeleuten nicht mehr erreicht werden
könnte wegen Mangel an Segelschiffen. Das Reich hat ferner
Interesse daran, die kleineren Schiffsbaubetriebe, die sich mit dem
Bau kleiner Segelschiffe und Heringslogger befassen, zu erhalten
und zu fördern, um nicht nur für die Marine sich einen Stamm
geschulter Schiffsbauhandwerker zu erhalten, sondern auch um unsere
Küstenbevölkerung nicht ihrer altangestammten Beschäftigung und
ihren gewohnten Erwerbszweigen zu entziehen.
        <pb n="9" />
        2

Mit dem Rückgang der Segelschiffahrt gehen auch die kleinen
Werften zu grunde, und die großen Werften kümmern sich nicht
um den Bau kleiner Fahrzeuge.
Ist nun aus obigen Gründen das Interesse des Reichs er⸗
wiesen, so kann man das Reich auch um Unterstützung zur Er⸗
—
Welcher Art sollen nun diese Unterstützungen sein?
Es ist von vornherein ausgeschlossen, Unterstützungen in
solcher Höhe zu fordern und zu erlangen, daß die Segelschiffs⸗
reederei dadurch wieder zu einem lohnenden Geschäft wird und daß
der Unterstützung wegen sogar größere Segelschiffe wieder gebaut
werden könnten.

Subvention für Segelschiffe in Frankreich.
1.70 fr. für jede Brutto Reg-⸗T. für je 1000 durchsegelte
Seemeilen.
Für eine Reise von Europa nach der Westküste Südamerikas,
rund 18000 Seemeilen, erhält ein Schiff von 2000 Reg.⸗T. brutto
2000 1.70 18 fr. 51200. —-à
 80 * A AOSMb60. -
Die Unterstützung kann sich nur darauf beschränken, die vor—
handene Flotte zu erhalten, dadurch daß den Reedern der Schiffe
in großer Fahrt ein geringer Verdienst gesichert und das unaus—
bleibliche Absterben hinausgeschoben wird, allmählich geschieht, und
nicht so schmerzlich empfunden wird; daß den Reedern der Schiffe
in kleiner und in der Küstenfahrt aber ein mäßiger Gewinn ge—
sichert wird, der auch zu Neubauten veranlassen kann und den
kleineren Schiffswerften Arbeit liefer. Es würde vergebliche
Mühe sein, Subventionen zu erlangen, die nach der Größe der Schiffe
und der zurückgelegten Meilenzahl berechnet, wie in Frankreich,
eine solche Höhe erreichen, daß Schiffe zu den niedrigsten Frachtsätzen
segeln nur um die Subvention zu erlangen. Frankreich hat dadurch nur
erreicht, daß in den Jahren 1894- 1901 die Zahl der großen
Segelschiffe von 89 auf 188 stieg; Erfolg haben diese Schiffe
nicht gehabt, sie haben nur dazu beigetragen, die Frachten für
Segler noch mehr zu drücken und sind schon jetzt wieder in der
        <pb n="10" />
        Abnahme begriffen. Der Fortschritt der Welt läßt sich eben nicht
aufhalten und ein sterbender Körper läßt sich durch Reizmittel
wohl kurze Zeit dem Leben erhalten, aber nicht dauernd zu neuer
Tätigkeit fähig machen.
Die Unterstützung des Reiches kann nur darin bestehen, daß
er den Segelschiffen für Leistungen, für etwas Geliefertes eine
Vergütung bezahlt.
Die Segelschiffsreeder verlangen kein Geschenk, sie wünschen
nur, daß ihre wertvollen Dienste vom Reich entschädigt werden.

Das Reich gebraucht Seeleute in großer Zahl, diese will die
Seglerflotte heranbilden, es ist dies eine Leistung und Gegen—
leistung, gegen die eigentlich niemand etwas einwenden kann.

1. Jan. 1905. Bestand der Segler über 00 com —17,65 Reg.T.
2568 Schiffe — 629034 Reg-T. — 13871 Mann
davon sind: unbefahrene Jungens:
58 Viermasi⸗Schiffe
79 Vollschiffe
121 Barken
15 Dreimast⸗Schoner
4 Briggs
13 Schonerbriggs
76 Schoner
228 Galioten
97 Gaffelschoner
1087 Zweimast-⸗Schiffe
517 Einmast-Schiffe
143 Masten ohne Segel
130 ohne Masten

2568 Schiffe

2335 unbef. Seeleute
540
1260900 Mk. für 12 Monate.
abzüglich 210150, „2
1080750 Mk.f. 10 Mt. Fahrzeit.
        <pb n="11" />
        11

Es würde zunächst zu erstreben sein, aus Reichsmitteln eine
Entschädigung für die Ausbildung unbefahrener Seeleute zu erlangen,
und zwar in der Höhe des Kostgeldes von etwa 1,50 Mark pro
Kopf und Tag. Es müßte dabei die Zahl der unbefahrenen Jungen nach
Größe der Schiffe begrenzt werden und das Kostgeld nur für die
wirkliche Dienstzeit, die bei der Abmusterung festgestellt wird, zu
entrichten sein. Legen wir die Statistik vom 1. Januar 1905 zu
grunde, da die für 1. Januar 1906 noch nicht abgeschlossen ist,
so erhalten wir nach vorstehender Berechnung für die ganze deutsche
Seglerflotte etwa 2335 unbefahrene Seeleute, die eine Entschädigung
für 10 Monat durchschnittliche Fahrzeit von 1050 750 Mark er⸗
fordern. Für das Reich wahrlich eine kleine Summe, die aber
genügte, um manchen Schiffer und kleinen Reeder den Kampf ums
Dasein zu erleichtern.

1. Januar 1905.
abzüglich Kapitän 2568
Offiziere 1086

für 10 Monate

Besatzung: 13871 Mann

3654
10217 Mann
Mark 450
Mark 510850
40868
Mark 4597650

Für kleine Schiffe ist eine Beihülfe von 400 Mark oder
900 Mark immer eine nette Beihülfe. Für größere Schiffe würde
die Entschädigung für einige unbefahrene Jungens nicht in's Gewicht
fallen und es würde daher zu erstreben sein, für jeden Schiffsmann,
selbstverständlich nur für jeden deutschen Schiffsmann, also mit Aus—
nahme der Kapitäne und Schiffsoffiziere, eine gleiche Entschädigung
zu erlangen.
Legen wir die Besatzungszahl vom 1. Januar 1905 zu grunde,
so haben wir nach Abzug der Kapitäue und Offiziere 10217 Mann,
welche für 10 Monat Fahrzeit eine Entschädigung von 4597 650 Mark
erfordern.
        <pb n="12" />
        11

Charlotte. Elsfleth. 1307 Rg.⸗T. brutto.
1 Kapitän 2 Offiziere 10 Mann 3 Jungens.
15 3
450 450
7 750
60
vII “.
13508,
8100 Mef.

Für das deutsche Reich ebenfalls nur eine kleine Summe, die
aber größeren Reedereien und größeren Schiffen doch eine will—
kommene Unterstützung bieten kann. Nehmen wir z.B. eine Bark,
die mit Kapitän, 2 Offizieren und 15 Mann sowie 3 unbefahrenen
Jungens besetzt ist, sie würde nach 10monatlicher Reise 8—100 Mark
Entschädigung erhalten. Eine Summe, die unter den jetzigen Ver—
hältnissen jedenfalls eine geringe Dividende ermöglichte und den
Verkauf der Schiffe vorläufig verzögerte.
Tonrad. Brake. 164 Rg.⸗T. brutto.
Kapitän 1 Offizier 4 Mann 1 Jungen.

4
450 450
Tdo 7
480
—ä

Nehmen wir dagegen einen Schoner, der mit 1 Kapitän, 1Offizier
und 4 Mann, sowie mit einem unbefahrenen Jungen besetzt ist, so
würde dieser nach 10monatlicher Fahrzeit 2250 Mark Entschädigung
erhalten. Ein Betrag der die Reeder und Schiffer mit neuem
Mut beleben und zu weiteren Unternehmungen veranlassen würde.
Diese geringe Reichsunterstützung von 5—6 Millionen Mark
würde außer dem Erfolg, daß die mittleren und größeren Segel—
schiffe nicht so rasch abgestoßen und die kleineren Schiffe sogar
oermehrt werden, noch den nicht zu unterschätzenden Nutzen haben,
unsere Schiffe immer mehr mit deutschen Seeleuten bemannt
und alljährlich etwa 2000 unbefahrene Seeleute herangezogen zu
ehen. Es ist dies eine Entlastung und Ergänzung der Schulschiffe.
        <pb n="13" />
        2

Ein weiterer nicht geringer Erfolg ist die Sicherheit, daß kein
Segelschiff in Versuchung kommt, mit ungenügender Besatzung in
See zu gehen und bietet sich dem Reeder der Vorteil bei Er—
krankung oder Desertion einzelner Seeleute nicht sofort Ersatz
schaffen zu müssen.
Eine in solch' bescheidenen Grenzen gehaltene Reichsbeihülfe
kann bei niemand weder im Inland noch Ausland den Neid er—
wecken oder zu Gegenmaßregeln veranlassen. Es ist zu erwarten,
daß die Anregung auch in maßgebenden Kreisen nicht unbeachtet
bleiben wird, wenn von berufener Seite die Vorschläge in geeigneter
——
Die GEeronisse des Zahlenmaterials vom 1 Januar 1906
werden eine Verschiebung aufwerfen. Diese Verschiebung wird auh
fernerhin stattfinden und bei dem sicheren Rückgang im Bestane
der größeren Schiffe eine Veringerung der Entscheidungssumme zur
Folge haben.
Die Verteilung der unbefahrenen Schiffsjungen, die als über—
zählig gedacht sind, auf die verschiedenen Schiffsklassen kann auch
nach Registertonnen geschehen und können als Entschädigung auch
verschiedene Sätze pro Kopf und Tag je nach den Fahrten ein⸗
gerichtet werden.

Der Vorstand.
        <pb n="14" />
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
