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hinzu, die ja bei der Ausbildung der Verkehrsverhältnisse‘ de facto
längst zu Berlin gehören, so hat Berlin bereits 1875: 1 131 000,
1885 : 1 559 000 und 1895 : 2 255 000 Einwohner. Die Konsumfähigkeit
 wird dabei durch ihre Alterszusammensetzung noch erhöht. Es
werden in einer Grossstadt wohl in den meisten Fällen Leute im
erwerbsfähigen Alter in den „besten Jahren“ zahlreicher zu finden
sein, als in der Mittel- oder Kleinstadt und gar auf dem Lande, weil
die in den Städten dominierende Grossindustrie auf der einen Seite
diese Leute braucht und auf der anderen Seite bei diesen selbst der
Trieb zu wandern, der Wunsch, die Arbeitskraft möglichst teuer zu
verkaufen und gleichzeitig das Einerlei des Landes oder der Kleinstadt
mit dem lebhaft pulsierenden Leben der Grossstadt zu vertauschen,
besonders in jungen Jahren stark ausgebildet ist. Wie sich diese
Thatsache in dem Altersaufbau der Bevölkerung bemerkbar macht,
zeigt nachfolgende Tabelle, welche ebenso wie die meisten auf Berlin
bezüglichen statistischen Angaben, Wiedfeld’s vorzüglichem Werke
entnommen ist. Es standen danach 1890 von 100 Personen im
Alter von:

in Preussen .
in Berlin .

unter
10

2/8
16,1

70 bis
Zu

20,7
17,5

20 bis
230

30 his
40

129
em

40 his
50

50 bis'60 bis] über
60 70. 70

10.1 | 7,6
115 |] 6,5

5,0 | 2,7
36 | 1,6

4 KO “| 7

Nun stellen die Altersklassen vom 20. bis zum 50. Jahre gewiss
denjenigen Teil der Bevölkerung dar, welcher produktiv am thätigsten
ist und auch für den Bierkönsum in erster Linie in Betracht kommt.
Da nun gerade diese Bevölkerungsklassen in Berlin um 12,5 %
stärker vertreten sind, als in der gesamten preussischen Monarchie so
kann es im Zusammenhang mit der raschen Bevölkerungszunahme nicht
auffallen, wenn auch der Bierkonsum absolut und relativ in erheblichem
Maasse gestiegen ist. Er zeigt im allgemeinen eine stetige Aufwärtsbewegung,
 wenn auch die Durchschnittszahlen der Gründerjahre in
den darauffolgenden Jahren wirtschaftlicher Depression nicht erreicht
wurden, wie ja in gewisser Beziehung die Verhältniszahlen des Bierkonsums
gleichzeitig ein Bild des jeweiligen Wohlstandes der Bevölkerung ab-