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bei diesen Kunden hauptsächlich das grössere Vertrauen zur Qualität
des in der Brauerei abgezogenen Bieres, welches sie diesen Zzuführte.
 Die Kantinen der Fabriken dagegen, ebenso wie andere
Geschäftskunden wurden durch Gewährung eines Rabattes gewonnen,
welchen der Gastwirt oder Bierverleger nicht bewilligen konnte, ohne
zu Grunde zu gehen. Auch heute, nachdem den Brauereien dieser
Kundenkreis längst gesichert ist, dauert das Unterbieten im gegenseitigen
 Konkurrenzkampfe der Brauereien unter sich noch fort. So
bedauert eine der bedeutendsten Berliner Brauereien in einem an den
Verfasser dieser Schrift gerichteten Schreiben, dass bei dem Verkauf
von Lagerbier an Wiederverkäufer und Kantinen seitens mehrerer
Brauereien eine Preisschleuderei eingetreten sei und verschiedene
Brauereien 42—50 Flaschen für 3 Mark lieferten.
Die Entstehung des Flaschenbiervertriebes seitens der Brauereien
fällt in den Anfang der achtziger Jahre, in der Gegenwart hat die
dadurch herbeigeführte Entwicklung gewissermassen ihren Abschluss
gefunden. Ueber die Entwicklung des Absatzes bei einzelnen
Brauereien selbst geben die nachfolgenden Zahlen Aufschluss, welche
jem Verfasser von den betreffenden Brauereien freundlichst zur Verfügung
 gestellt wurden.

Absatz von Flaschenbier.

Aktienbrauerei Königstadt.
188182: 2802 hl
1898/99 : 16157 ‚,

2. Schlossbrauerei
1586/87
1887/88
1888/89
1889/90
L890:91
1891.92
1592/93
[893/94
1894-95
1895/96
1896,97
1897 98
4183QQ 90

Schöneberg, A.-G.
?7 bh
15875 ,,
25.303 ,,
30 147 ,,
33048 „
43 170
52437
33 706
68 854
86 551
93 158
96200 ,,
942922

*) Erstes Jahr des Vertriebes