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gewesen, an die man anfänglich grosse Erwartungen geknüpft hatte.
Im wesentlichen kommen alle Konstruktionen dieser Apparate darauf
hinaus, durch Zuführung von Kohlensäure, die‘ bei den einfachen
Flaschen nicht möglich ist, das Bier bis zum letzten Tropfen frisch zu
halten. Hierdurch bieten die Syphons (die gebräuchlichste Form hat
einen Inhalt von 5 I) noch den Vorteil, dass man nicht gezwungne
ist, eine bestimmte Quantität zu trinken, wie beim Flaschenbier, man
kann sich so viel oder wenig abzapfen als man will. Auch Raumersparnis
 bietet der Syphon-Apparat, da er nicht soviel Platz fortnimmt
 wie etwa 12 Flaschen ä 0,4 1 Inhalt, die seinem Gesamtgehalt
entsprächen. Diese Vorzüge bieten die Bierkannen nicht, die
wesentlich nur durch einen luftdichten Verschluss die Kohlensäure im
Bier besser erhalten und ausserdem durch elegantes Aussehen, die
Tafel vor einer Verunreinigung bewahren wollen. Man glaubte in
den beteiligten Kreisen, dass diese neuen Gefässe eine Umwälzung im
Bierhandel herbeiführen würden. Es kam darauf an, wer den Verkauf
des Syphon-Bieres in die Hand nahm. An vielen Orten haben die
Bierverleger sofort die Gefahr erkannt, die ihnen daraus erwachsen
müsste, wenn der Veririeb von Syphon-Bier durch die Brauereien,
oder eigene Syphon-Versandgesellschaften geschähe und infolgedessen
selbst den Vertrieb von Bier in Syphons übernommen. In manchen
Städten, z. B. Hamburg, hat sich nach den Berichten des dortigen
Bierverleger-Vereins der Bezug von Bier in Syphons auch eingebürgeri,
anderwärts wieder verschwand mit dem Reiz der Neuheit auch die
Nachfrage und zahlreich sind die Anzeigen im „Bierverleger“, in
denen grössere und kleinere Syphons, gebraucht, zum Kauf angeboten
werden. In Berlin hatten die Bierverleger nicht dasselbe Interesse
an der Einführung der Syphons und des Kannenbieres, wie an
anderen Orten. Es erhellt, dass die Syphons nur für die Lagerbiere
in Betracht kommen, da sich das Weissbier nicht aus diesen Gefässen.
wie überhaupt nicht vom Fass in Verbindung mit Kohlensäure-Druckapparaten
 verschänken lässt. Allerdings hätte man meinen
sollen, dass vielleicht einige kapitalkräftige Gastwirte und Bierverleger
sich ebenfalls die Einführung von Syphons oder Kannen hätten angelegen
 sein lassen, um dadurch zu versuchen, dem Flaschenbiervertrieb
 der Brauereien entgegenzutreten und wenigstens die Nachharkundschaft
 wieder an sich zu ziehen. Aber das geschah nur in