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und Konsumvereinen für Angestellte bildet die monatweise Abrechnung
 die Regel; sie verlangen häufig einen sehr grossen Rabatt,
zeigen sich aber sehr koulant in Bezug auf den Ersatz von Flaschen,
welche in der Fabrik abhanden kommen oder zerbrochen werden.
Mit einem gewissen Risiko ist die Lieferung an kleinere Fabriken
verbunden, in denen der Verkauf des Bieres meist in der Hand
eines dazu bestimmten Arbeiters liegt. O't bezahlt dieser Arbeiter
 bei der wöchentlich erfolgenden Abrechnung nicht die
ganze Summe, behauptet, er hätte selbst kreditieren müssen, oder
er verlässt die Arbeit; es wird ein.neuer Bierverkäufer gewählt und
dem Bierverleger liegt ob, sich mit dem früheren Abnehmer, der oft
„unbekannt verzogen“ ist, auseinandersetzen etc. Dazu treten die
bedeutenden Flaschenverluste, welche dadurch verursacht werden,
dass die Arbeiter häufig die Bierflaschen zum Kafiee und Schnapsholen
 verwenden, sie auch mit in ihre Wohnung nehmen, wo sie
im Haushalt in Gebrauch genommen werden. Diese Missstände
bewirken, dass den Bierverlegern an der Lieferung für solche kleineren
Fabriken meist wenig liegt und vielfach beziehen diese deshalb auch
ihr Bier von dem in der Nähe wohnenden Gastwirt, bei dem sie zu
verkehren gewohnt sind; die Lieferung und Kontrolle seitens des
Lieferanten regelt sich hier viel leichter, auch können Nachbestellungen
z. B. an heissen Tagen eher ausgeführt werden.
Die Kunden auf Grätzer Bier setzen sich zusammen aus:
Höteliers, Restaurateuren, Cafetiers und Gastwirten. Der Selbstabzug
 des Grätzer Bieres ist bei den Gastwirten noch weniger verbreitet,
 als der des Weissbieres; diejenigen Gastwirte, welche es
führen, beziehen es deshalb stets vom Bierverleger in Flaschen. Doch
ist der Absatz an die Gastwirte nur gering. Mehr schon wird das
Grätzer Bier in den Restaurants und Hötels genossen; der Hauptabsatz
 aber entfält auf die Berliner Nachtcafes, welche den Treffpunkt
 für die Halbwelt abgeben. Ueber die Gewohnheit der Cafetiers
von möglichst vielen Lieferanten zu beziehen, selten bar zu bezahlen,
 dagegen sehr oft die Kontrahierung einer grossen Zeche zu
verlangen, ehe sie die Rechnung begleichen, wird in Bierverlegerkreisen
 sehr geklagt. Ebenso wie in diesen Cafes wird auch in
den Kneipen mit Damenbedienung Grätzer Bier konsumiert, ın
manchen Fällen wird an solche Kneipen und Cafes auch Weissbier