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a. h. nur etwas über 10 pCt. Dabei zu bestehen, ist dem Bierverleger
 bei seinen verhältnismässig hohen Geschäftsunkosten kaum
nöglich, bei einer Ueberschreitung dieses Rabattsatzes in der
erwähnten Höhe hört natürlich jede Konkurrenzmöglichkeit für
ihn auf. Verlor er also auf der einen‘ Seite die frühere
Privatkundschaft auf bayrisches Bier, weil das Publikum den
Brauereien mehr Vertrauen entgegenbrachte, so büsste er auf der
anderen Seite seine Geschäftskundschaft ein, weil er in Bezug auf
Rabattbewilligung nicht konkurrieren konnte. Aber der Verlust der
Kundschaft auf bayrisches Bier war nicht die einzige Folge des
Eintretens der Lagerbierbrauereien in den Konkurrenzkampf. Denn
dieser Verlust führte im Zusammenhang mit der Uebernahme des
Flaschenbiervertriebs seitens einzelner Weissbierbrauereien dazu,
dass jeder Bierverleger ihn durch erhöhten Absatz von Weissbier
auszugleichen versuchte, und die Folge war ein rapides Sinken der
Preise. Abgesehen von dem einfachen Weissbier, das nur noch
wenig abgesetzt und zum Preise von 40 (1 Ltr.) Flaschen für 3 M.
abgegeben wird, unterscheidet man bei dem Weissbier zwei Sorten:
Weissbier mit — und Weissbier ohne Wasserzusatz. Noch gegen
Ende der achtziger Jahre waren die Preise für Weissbier folgende:
I. Qualität Privatkunden 26 Fl. für 3 M.
Geschäftskunden 30 »„ » 3 »
Privatkunden DO dr
Geschäftskunden 40, „3
Heute sind die Preise im Durchschnitt folgende:
I. Qualität Privatkunden 30 Fl. für 3 M.
Geschäftskunden 36—42 „ „ 3
Privatkunden 36 „» „» 3.
Geschäftskunden 45—58 . 3
Zur Berechnung der Rentabilität des Weissbierhandels muss
man wissen, dass eine halbe Tonne etwa 60—70 Ltr. enthält und
durchschnittlich 6 M. kostet. Bei dem heutigen Flascheninhalt ergiebt
 eine halbe Tonne etwa 160 Flaschen ohne, und 200 Flaschen
mit Wasserzusatz. Nehmen wir ferner an, ein Bierverleger hätte je
zur Hälfte Privatkunden und zur Hälfte Geschäftskunden, so würde
also sein Bruttogewinn an einer halben Tonne Weissbier sich
tolzendermassen berechnen: