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früher jetzt
I. Qualität 11,00 M. pro !% t 8,00 M.
X. » 10,50 „» » „»»7,50
Also auch hier ist der Verdienst sehr gesunken, obwohl die Annahme,
 dass der Absatz sich je zur Hälfte auf Privat- und Geschäftskunden
 verteilte, noch zu günstig gegriffen ist; der Anteil der Geschäftskundschaft
 ist wahrscheinlich ein weit beträchtlicherer und
infolgedessen verringert sich auch der Bruttogewinn. Auch beim
Absatz von Grätzer Bier ist der Verdienst gegen früher gesunken.
Der Preis des Grätzer Bieres stellte sich früher auf 16 M. pro hl.
Die Bierverleger lieferten ihren Privatkunden 25 Flaschen für 3 M.,
ihren Geschäftskunden 100 Flaschen für 11 M. Später fiel der Preis
für 100 Flaschen Grätzer Bier für die Geschäftskunden erst auf
10 M. dann fast allgemein auf 9 M. einige Bierverleger lieferten
dann sogar 100 Flaschen für 8 M. Im Jahre 1899 schlossen sich
nun die in Grätz vereinigten Brauereien zu einem Verbande
zusammen und setzten, da sie angeblich bei einem Preis von 16 M.
pro hl Bier nicht mehr bestehen konnten, den Preis auf 18 M.
pro hl fest. Infolgedessen beschloss der Verein Berliner Bierverleger
seinerseits, mit den Generalvertretern der Brauereien in Grätz ein
Abkommen dahin zu treffen, dass sich die Vertreter der Grätzer
Brauereien verpflichteten, an keinen Bierverleger fernerhin Bier zu
liefern, welcher nicht durch Namensunterschrift erklären würde, für
100 Flaschen Grätzer Bier mindestens 10 M. zu verlangen. Die
Konventionalstrafe wurde für jede zur. Anzeige kommende und
nachzuweisende Uebertretung auf 50 M. festgesetzt. Der grösste
Teil der Mitglieder des Vereins unterschrieb sofort, die übrigen
wurden ebenso wie die Nichtmitglieder dazu gezwungen, da keiner
der Vertreter ihnen weiterhin Bier lieferte. War durch die erwähnten
 Preisreduktionen der Bruttogewinn pro hl allmählich von
13,30 auf 5,30—8,00 M. gefallen, so beträgt derselbe jetzt trotz der
arfolgten Preiserhöhung der Brauereien im Minimum (d. h. wenn
wie vorher nur die Rabattsätze für Geschättskunden berücksichtigt
werden) 8,60 M. pro hl, d. h. ca. 50 pCt. Im allgemeinen wird
sich aber hier durch die Lieferung an Privatleute, denen das Grätzer
Bier wohl manchmal ärztlich verordnet wird, der Bruttogewinn erhöhen.
