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schliesslich mit einem Handwagen auskommen, geht deutlich hervordass
 ihr Absatz sich zum grossen Teile auf den Verkauf über die
Strasse beschränkt und das Lieferungsgeschäft daneben nur eine geringere
 Rolle spielt. Diese Geschäfte stammen meist aus neuerer Zeit
(unter den 11 Geschäften, welche ohne Pferd auskamen, sind 7 in
den Jahren 1890—96 gegründet), entweder hat sich das Lieferungsgeschäft
 noch nicht oder doch kaum über die nächste Nachbarschaft
ausgebildet, oder sie verzichteten überhaupt darauf und beschränken
sich auf den Kleinhandel mit Bier. Als Nebengeschäft kommt für
sie ın allerdings nur wenigen Fällen der Verkauf von Frischbier in
Betracht, das von den Weissbierbrauereien bezogen wird, häufiger
der Spezereiwarenhandel. DerBierabsatz schwankt pro Tag zwischen 10
bis 40 Mark, der Durchschnittssatz beträgt etwa 20 Mark. Ihrer
ganzen Art nach erinnern diese Geschäfte an denjenigen Viktualienhandel
 der ersten Jahrzehnte, der in der Hauptsache zum Kleinhandel
 von Bier geworden war, nur dass damals die Entwicklung
eine zum Lieferungsgeschäft aufsteigende war, während wir es
heute in diesen Geschäften mit Rückbildungen zu thun haben,
welche den Viktualienhandel zur Stütze gebrauchen, weil sie vom
Bierhandel allein nicht existieren können.
Im Gegensatz zu den Geschäften dieser Art haben die Bierhändler
 der zweiten und dritten Kategorie mehr die alte Form des
Bierverlags als Lieferungsgeschäft bewahrt. Der Verkauf über die
Strasse bildet bei ihnen nur eine Ergänzung zum Versandgeschäft;
unter sich sind sie nur durch die Höhe des Umsatzes von einander
unterschieden. Diejenigen Bierverleger, welche einen Wagen in
Betrieb haben, sei es nur mit einem oder zwei Pferden bespannt,
fahren im Sommer pro Tag etwa für 40—50, im Winter etwa für
30 Mark Bier pro Tag aus, d. h. ihr jährlicher Umsatz im Versandgeschäft
 beziftert sich auf 12—15 000 Mark jährlich; der Reingewinn
welchen ein solches Geschäft abwirft, ist also an sich kaum höher
als der Lohn, den die Kutscher im Bierverlag und geringer als der
Lohn, den die Brauereikutscher erhalten. Allerdings ist zu dem
Reingewinn aus dem Versandgeschäft noch derjenige aus dem Verkauf
 über die Strasse hinzuzuzählen, immerhin dürfte das Einkommen
eines solchen Bierlegers selten über 1800—2400 Mark betragen, ın
den meisten Fällen aber unter diesem Satze sich bewegen.