Die Gütertarife. 109 Ein- und Ausladen ist allerdings bei offenen Wagen ^^ichter und bequemer: aber dies könnte besten Falls ^ocli nur auf die, im Wagenraumtarif für offene und ^^deckte Wagen gerade gleiche Expeditionsgebülir, nicht den Streckenfraclitsatz Einfluss üben, und wird |nehr als aufgewogen durch die Beschränkung der Eisen- ^^lüien in der Verwendung offener und bedeckter Wagen, nach dem sie gerade zur Hand sind, ganz besonders ‘•-üch in der Benutzung rücklaufender fremder Wagen. ^ Bas grösste Gewicht pflegt auf die Verzinsung der etwa '0 höheren Beschaffungskosten der bedeckten Wagen gelegt Werden. Jedoch in Deutschland macht der in den Güter- ^^gen steckende Theil von den ganzen Anlagekosten der ^‘Seilbahnen nur etwa hja aus, und jene Erhöhung von 25% ‘“üint also auch nur gegenüber dem zwölften Theile des, ‘ ‘iie Zinsrente der ganzen aufgewendeten Summe dar- ^^Gllenden Reingewinns in Frage. Bei den deutschen Bahnen .jetzt noch nicht 40°;o des Bruttoertrags pro Centnermeile ^‘‘‘gewinn, und eine Erhöhung um für den zwölften Theil Reingewinns, d. h. für 3 Vs % des Bruttoertrages, bedeutet '^^h nicht 1 o/o des letzteren. Nur um so viel, noch nicht 1«/^ braucht also der Tarifsatz pro Centnermeile für be- Wagen höher zu sein, um den Mehrbetrag der Zinsen ^ ^ ‘hren höheren Ankaufspreis zu decken. In den deut- l^^hen Wagenraumtarifen beträgt jene Erhöhung 50 ^‘^w. SS’/gO/jj des Tarifsatzes für offene Wagen, 2:3 l'/'a : 2 Pfennigen. ^ Bie Differenz des Frachtpreises bei einem mit 200 Centnern ‘‘denen offenen oder bedeckten Wagen stellt sich im Wagen- ^“üütarif auf 200 X ’/a Pfennig = 1 Mark pro Meile ; werden des Specialtarifs *) z. B. Salz, welches niemals unbe- ^l^kt transportirt werden kann, in bedeckten Wagen aufge- ^ sogar auf 200 X 1 Pfennig — 2 Mark pro Meile. Pfg- pro Centner und Meile. Ein- und Aus laden. Benutzung rüek- laufender frem der Wagen. Verzinsung der Beschaffungs- ko.ten. Frnchtpi eisunter schied für be deckte und offene Wagen imWagen- rauintarif.