Die Gütertarife. 117 liitner benutzt werden dürfen, nach und von den betreffen- Stationen und Geleisen zu transportiren — wobei es nicht selten vorkomme, dass der einzelne Eigenthümer s^ine Privatwagen nicht rechtzeitig erhalte und deshalb ^enniangel leide*) — sei eine enorme Erschwerung des ^^gir- und Zugdienstes, und grosse llangirstationen seien dadurch nothwendig gemacht. — Nach seiner Schätzung ''ürde durch Beseitigung der Privatwagen bei der Midland- eine Ersparniss von 80 Locomotiven, ja eine Minde- J’/^ng der Betriebsausgaben um 1600000 Mark jähr- . zu erzielen sein. ■^Iles das ist vollkommen einleuchtend. Wenn auch die Gtriebsfähigkeit der Privatwagen bei ihrer Neueinstellung eitens der Eisenbahnen geprüft wird, so nützt das für die P^tere Zeit nichts. Die Eisenbahnen haben kein Interesse diesen Wagen und behandeln sie schlecht; die Eigen- äiiuer vernachlässigen aus Sparsamkeit oder Unkennt- die Unterhaltung, und so entstehen überall Zustände ^''^6 die geschilderten. ■— Man bezeichnet es in Deutschland ^^^lon als einen unerträglichen Missstand, dass die circa 60 ^ utschen Eisenbahn Verwaltungen nicht einen gemeinsamen ^genpark haben: aber was ist das gegen die 900 Wagen- ^%Güthümer auf der einen Midlandbahn ! zumal die Ver wen d- î’keit der Privatwagen noch viel eingeschränkter und die ^ ckdirigirung noch viel schwieriger ist, als bei den Wagen verschiedenen Eisenbahnverwaltungen. Nur die Scheu Ankauf der eng- Vor rlo rt • lischen Privat- nein Kapitalaufwand bei Ankauf der Privatwagen hindert wa^eu seitens die Einzelnen englischen Bahnen dem Beispiel der North- der Eisenbahnen. Bahn mit grösserer Beschleunigung zu folgen ; ge- Y wird dies ganz gewiss, und zwar zum grössten *^^fheil für den gesammten Eisenbahnbetrieb. Auch die ^^glische Regierung theilt diese Ansicht und spricht sie in Pol Vermeidung des Missverständnisses, als ob das nur eine Dispositionen sei, bemerke ich, dass die Midlandbahn ÄQnt eine der bestverwalteten Englands ist.