74 Die Prämie muss, wenn überhaupt Wertversicherung entstehen soll, sich aus der Multiplikation der versicherten Summe also des Anlagskapitals mit der Gefahr (Gf), in ihrem Resultat das Risiko, und der Division durch die mutmaßliche, statistisch wahrschein liche Zahl der Prämienzahlungen {x) ergeben, selbstredend mit Ein rechnung der Zinsen und Zinseszinsen {ZZ) der einzuzahlenden Prämien: 71Q _L zz TCO : Ah = Gf : x. V =r Ak . Of X 6. Arbeitslöhne. Die Arbeit verhält sich zu ihrem Preise {tc*), wie Angebot zu Nachfrage M = u'"' : Î/""; Tt^ — Das Angebot der Arbeit einer und derselben Art und Richtung darf nicht über ihre Nachfrage steigen, sonst würde sie in Sklaverei ausarten. Wenn fi'"' = 2 und — 1 ist, so ist ti' = und da nun M jenen Wert der Arbeit ausdrückt, welcher gleich ist dem Existenzminimum des Arbeiters, so würde der Preis der Arbeit unter das Existenzminimum fallen. Diese Gefahr verhütet das Unternehmen, indem es in das wirtschaftliche Leben mit der Nach frage nach Arbeit eintritt. 7. Lebensunterhalt des Unternehmers, ist die Summe der Güter, welche die Bedürfnisse der eigenen Körperlichkeit, des eigenen Intellekts und eigenen Temperaments des Unternehmers zu decken bestimmt sind = w . L; im Einzelfalle L. L : jt*' = ft''"' : y'"", der Lebensunterhalt verhält sich zu seinem Preise (Kosten) wie Ange bot zu Nachfrage; In diesem Punkte liegt das Schwergewicht aller Faktoren, welches in hervorragender Weise für das Resultat des Unternehmer gewinnes maßgebend ist; denn nicht in gleichem Verhältnisse stehen die Lebensbedürfnisse zu dem Aufwande von Körperlichkeit, Intellekt und Temperament. Je höher der Aufwand dieser persönlichen Kapitalien und je höher ihre Qualität, desto höher gestaltet sich der Ertrag des Unternehmens, aber auch je niedriger der Anspruch an das Leben und seine Freuden, desto höher der Unternehmer gewinn.