357 (len Meistbietenden erteilt bei der letzteren zu einem Preise, der etwas liölier ist als der ^Iaxiinalankautsj)reis des näebsteifri^en Bewerbers, bei einer Submission aber an den Mindestfordernden etwas billiger als der Miidmallierstellnni^s])reis des näelisteifri<»en Konkur renten gewesen wäre. Der [Maximalankaufspreis des Kauflustigsten, und somit auch der wirkliche Preis, bleibt verbältnissmässi^' niedrig’, wenn die Niitzlielikeit des Objektes ^ennj»- ist, weil es leicht durch Surro gate ersetzt werden kann. So werden die Werke lebender Künstler dureb die ^löglicbkeit, äbnliebe von der gleieben Hand erwerben zu köuuen, gedrückt, während die Werke verstorbener Kleister um so höher im Preise stehen, je eigenartiger und je seltener sie sind. Der Preis einer mit Dani))f betriebenen Industrie anlage oder eines Wohnhauses, das in einem kleinen Orte oder an der Peri))berie einer Grossstadt gelegen ist, kann selbst bei günstiger Konjunktur für das be treffende Industrie])rodukt oder für Mietbwobnungen auf die Dauer niebt erheblich über die Ilerstellungs- kosteu eines älmlicben, neuen ( Ibjektes steigen ; der erforderliche Baugrund wird lucbt viel tbeurer bezahlt werden als nabe gelegenes Acker- oder Gartenland. Ein im Zentrum einer (irossstadt gelegenes Haus oder Grundstück dagegen, ebenso wie eine günstig gelegene Wasserkraft oder ein Bergwerk, kann durch die I n- möglicbkeit, ein annäherndes Surrogat zu besebaften, ausserordeutlicb hohe Preise erreichen. Aus demselben Grunde überträgt sieb auch in jeder dichtbesiedelten Gegend, in welcher es keinen kulturfäbigen, berren-