123 mehr an und es wird den sehr reich gewordenen wenigen Ge treideexporteuren in Amerika, deren es nicht ein Dutzend giebt und welche diesen vortheilhaften Handel zur Zeit mono- polisiren, unmöglich werden, durch Zurückhalten der Ausfuhr den Preis in Europa über die Productions- und Transport kosten nebst durchschnittlichem Geschäftsgewinn in Amerika zu halten, was sie 1881/82 mit Erfolg thaten. Bleibt also das bisherige Handels- und Productionsver- hältniss Europas und Amerikas nur noch 5 Jahre lang in der bisherigen Entwickelung, so werden die europäischen Grund besitzer mit den von mir so eben entwickelten Preisen und Stodquantitäten sich abzufinden haben. Ich glaube nicht irgend einer Uebertreibung überführt werden zu können, denn was nutzen schönfärberische Berichte, wie jene der englischen Regierungscommission von 1879, unter welche ihr journalistischer Begleiter schon 1881 um 15 pCt. herabgeht, und die heute schon um 28 pCt. zu hoch nach weislich sind. Und jene übertriebenen Zahlen hatten die Engländer den englischen Farmern als solche dargestellt, unter welchen die Amerikaner auf die Dauer nicht liefern könnten! Es mag sich empfehlen, einige in dem Verlaufe des Ca piteis gewonnene Zahlen hier zusammenzustellen. Für je 100 Kilo Weizen kostete der Transport: Von St. Paul über N.-York nach Liverpool 3.78 fl. V on St. Paul über N.-Orleans nach Liverpool 2.40 fl. Von St. Louis über N.-Orleans nach Liverpool 1.53—1 -9^ H* Von Chicago über N.-York nach Liverpool 2.18—1.78 fl- Von Chicago über Montreal nach Liverpool 1.31 fl- V on N.-York nach Liverpool 5*—7 ‘ Kreuzer. Pell und Reed behaupteten 1879, der Trans port von der E'arm aus dem Westen nach Liverpool koste 4-74 E)un behauptete i88i, er koste ... - 3 *3 Ich berechnete ihn 1881 auf 3 3* Im October 1882 kostete er von I CSt nach Berlin , . . . , I‘cst nach Stettin ^ 5°