329 ich in der Ernte, willkommen sind. Grössere Farmer haben ^ohl auch einen Knecht und eine Magd, allein die meisten armer wirthschaften ohne Lohnarbeiter. Der landwirthschaftliche Anbau der Prairie hat eine höchst a ende Wirkung gehabt: es regnet seither mehr und der o en wird deshalb fruchtbarer. Die Ackerbauregion schreitet om Mississippi langsam und stetig nach Westen vor und hat jetzt schon einen grossen Theil jener Fläche ergriffen, die vor 5 Jahren als Theil der „grossen amerikanischen Wüste“ be- annt war. Eine Wüste giebt es nun zwischen Mississippi ^nd Felsengebirge überhaupt nicht mehr, wie wir uns auf leser Reise überzeugten. Selbst das wenigst werthvolle Land aselbst ist Viehweide, und sie selbst kann in Acker ver wandelt werden, weil die künstliche Bewässerung auf grosse Strecken möglich ist. Sturme hausen verderblich auf dieser grossen Prairie, im Ommer Hagel, im Winter Schnee mit sich führend. Die ein- >ge Schutzwehr hiergegen sind Bäume, welche die Kraft der urme brechen. Die Farmer sind also schon durch ihr eigenes nteresse darauf hingewiesen, Bäume zu pflanzen, und ausser- em hat die Regierung Maassregeln getroffen, welche diese np anzungen befördern. Bei der grossen Fruchtbarkeit des odens wachsen Bäume sehr schnell und pflanzt man zunächst ei”^ ^°“°"wood genannt, die in 4 bis 6 Jahren erreichen, nördlich vom Gehöfte und Und Grenzen des Ackers. Je weiter die Ansiedelungen d damit die Baumpflanzungen Vordringen, desto weiter dringt '*^^due , saftige Gras vor und unterdrückt das kurze, graue Buffalo-Gras. Dies ist eine der merkwürdigsten Granderungen in der Physiognomie der Gegend, p N^ch der Zahl der Bäume kann man den Charakter des 0 niers beurtheilen. Die Amerikaner, welche aus Illinois, ^ *0, den Neu-England-Staaten hierhergezogen sind, um auf ^ ^dchtbaren Prairieboden schnell durch Anbau von Weizen ne Fruchtwechsel und Düngung Geld zu machen, stellen ein S h ^dbrik gekauftes Holzhaus, einen elenden hölzernen dppen für das Vieh, einen besseren für die zahlreichen