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        <title>Ursachen der Amerikanischen Concurrenz</title>
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den  benützten  Thäler  und  Ebenen,  deren  es  im  Westen  noch
eine  Menge  gibt,  getrieben;  ein  geeigneter  Platz  mit  genügend
Wasser  und  einigen  geschützten  Stellen  für  den  Winter,  nicht
zu  nahe  den  andern  Niederlassungen,  wird  ausgesucht,  ein  paar
Hütten  werden  gebaut  und  die  neue  Ansiedelung  ist  fertig.
Die  Treiber  erhalten  einen  Monatslohn  von  28  bis  32  Dollars,
freie  Wohnung  und  Verpflegung  und  haben  die  Aufsicht  über
je  1000  Stück  Vieh;  ihre  gewöhnliche  Arbeit  besteht  darin,
dass  sie  durch  die  Ebenen  und  Thäler  reiten,  um  darauf  zu
achten,  dass  genügend  Futter  und  Wasser,  an  einzelnen  Stellen
auch,  dass  Salz  vorhanden  ist.  Nur  zweimal  im  Jahre  haben
sie  beschwerlichere  Arbeit,  wenn  die  Besitzer  mit  den  Knechten
das  Vieh  zusammentreiben,  um  den  jungen  und  den  nicht  mit
einem  Brandzeichen  versehenen  Thieren  ein  solches  aufzubrennen, ­
  die  mit  einem  fremden  Zeichen  versehenen  auszuscheiden ­
  und  die  zum  Schlachten  passenden  oder  zum  Verkauf
bestimmten  auszuwählen.  Für  besonders  gute  Heerden  werden
Stiere,  reine  Shorthornzucht,  in  Kentucky  oder  den  östlichen
Staaten  zum  Preise  von  80  bis  200  Dollars  angekauft.
Da  der  Winter  selten  sehr  kalt  ist,  werden  die  Thiere  nie
aufgestallt;  selbst  in  Montana  wird  die  kalte  Temperatur  durch
die  über  die  Rocky  Mountains  kommenden  warmen  japanischen
Luftströmungen  gemildert  und  der  Schneefall  ist  dort  überhaupt ­
  nicht  so  stark,  wie  nach  dem  Atlantischen  Ocean  zu.
Ausgenommen  in  den  ganz  nördlich  in  hohen  Breiten  liegenden ­
  Regionen,  trifft  man  für  die  Winterfütterung  gar  keine
Vorbereitungen;  das  üppige  Gras  vertrocknet  eben,  wo  es  gewachsen ­
  ist,  und  bietet  dem  Vieh  ein  reiches,  nahrhaftes  Heu,
welches  nur  von  einer  leichten  Schneeschichte  bedeckt  und  bequem ­
  von  den  Thieren  erreicht  werden  kann.  Im  I'rühjahr
und  Sommer  werden  von  Texas  aus  Tausende  von  Thieren
durch  die  „Indianer-Reservation“  nordwärts  getrieben.  Der
Nutzen,  welcher  aus  einer  sogenannten  „Station“  gezogen  wird,
ist  ein  bedeutender  und  beträgt  oft  20  Percent  des  Anlagekapitals, ­
  denn  Renten  und  Abgaben  giebt  es  dort,  mit  Ausnahme ­
  einer  Kopfsteuer  von  5  Cents  für  zweijährige  und
7  Cents  für  ältere  Thiere  in  einigen  Staaten,  nicht.  Die</div>
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