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da  muß  man  eben  dem  Hecht  scharf  zu  Leibe  gehen.)  Was  als  zuviel
an  erbrüteten  Jungfischen  ausgesetzt  worden  ist,  das  geht  auch  wohl  zum
Teil  weiter  abwärts  in  unterhalb  liegende  Reviere,  um  dort  Nahrung
zu  suchen;  dort  wird  es  aber  wohl  regelmäßig  den  Hechten,  Barschen,
Aalen  rc.  zur  Beute  werden  —  Futter  für  andere  Fische.  Neben  Forellen
kommen  in  jene  oberen  Flußregionen  noch  recht  häufig  die  in  ausgewachsenem ­
  Zustande  höchstens  die  Länge  eines  Fingers  erreichenden  Elritzen, ­
  Schmerlen  und  etwas  weiter  unten  auch  Gründlinge  und  Kaulköpfe
vor.  Diese  lasse  man  ja  als  willkommene  Futterfische  für  Forellen
möglichst  unbehelligt,  störe  sie  nicht  bei  ihrem  Laichen  und  sehe  zu,  aus
Nachbarrevieren  noch  welche  zu  erwerben  und  einzusetzen,  wenn  ihrer  zu
wenige  zu  sein  scheinen.  Zu  viel  ist  aber  auch  nicht  gut,  denn  diese
Futterfische  gehen  wieder  die  Eier  der  Forellen  an  und  könnten  deren
Nachzucht  gefährden.  Ein  gewisses  Gleichgewicht  ist  immer  notwendig.
Immer  ist  es  außerdem  dem  Forellenrevierbesitzer  zu  empfehlen,  daß  er
sich  noch,  wenn  irgend  möglich,  eine  Anzahl,  wenn  auch  kleiner  Teiche
aufstaue,  teils  um  die  für  den  Bach  überflüssigen  Jungfische  darin  einzusetzen ­
  und  mittels  Zugabe  von  „künstlicher  Fischnahrung"  zu  marktfähiger ­
  Größe  heranzuziehen,  teils  zu  dem  Zwecke,  größere  Fische  darin
reif  zum  Abstreichen  werden  zu  lassen,  teils  auch  einen  oder  den  anderen
Teich  als  Aufbewahrungsbehälter  für  Verkaufsfische  zu  benutzen.  Solche
Bewirtschaftung  mag  auch  wohl  einer  sportmäßig  betreiben,  aber  wenn
er  guten  Vorteil  haben  will,  muß  er  freilich  daneben  auch  Geschäftsmann ­
  sein,  gut  beobachten,  gut  aufpassen  und  den  bestell  Absatz  zu
finden  wissen.
Es  möge  mir  hier,  ehe  wir  die  Gebiete  der  Ströme  verlassen,  erlaubt ­
  sein,  einige  Worte  über  die  Lachsbrutaussetzungen  einzuschalten.
Diese  seit  Jahrzehnten  betriebene  Vornahme  müßte  doch  nunmehr  in
ihrer  Wirkung  klarliegen,  die  Millionen  eingesetzter  Fischchen  müßten
doch  endlich  eine  so  deutlich  erkennbare  Vermehrung  dieser  Fischart  hervorgebracht ­
  haben,  daß  ein  Zweifel  an  dauernder  Vermehrung  nicht  mehr
aufkommen  könnte.  Klar  beweisen  aber  ließe  sich  eine  stetige  Vermehrung
nur,  wenn  seit  langen  Jahren,  auch  noch  ehe  man  mit  der  Einsetzung
von  Lachsbrut  begann,  bis  heute  statistische  Aufzeichnungen  vorlägen.
Solche  umfassende  zuverlässige  Aufzeichnungen,  welche  sich  über  die  seit
langen  Jahren  im  ganzen  Stromgebiete  gemachten  Gesamtfänge  unter
Berücksichtigung  der  etwa  eingetretenen  Änderungen  der  Wasserverhältnisse
verbreiten  müßten  (teilweise  Berichte  von  einzelnen  Jahren  imb  von  ein-