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ben  Fischhändlern  gehörenden  Fischdampfern  selbständig  und  unabhängig
von  Zwischenhändlern  aufzutreten?)
Der  Staat  gewährt  gerne  —  vorsichtig  zwar,  und  das  ist  gut  —
diesen  Fischern  seine  Unterstützung  und  Beihilfe,  und  das  ist  dankenswert.
Wir  verweisen  nur  darauf,  daß  er  bemüht  ist,  durch  eine  Kommission
von  sachverständigen  Fischereibeamten,  Schiffbauern  und  Fischern  Pläne
für  verbesserte  Fahrzeuge  entwerfen  und  den  Fischern  vorlegen  zu  lassen,
und  bereits  ist  daraus  manche  Verbesserung  im  Bau  der  Hochseefischerfahrzeuge
  hervorgegangen.  Wir  verweisen  ferner  auf  die  Beihilfen,  welche
zum  Bau  von  Eishäusern  an  verschiedenen  Plätzen  hergegeben  worden
sind,  damit  die  Fischer  nicht  nötig  haben,  weite  Reisen  bloß  um  Eis  zu
machen,  wenn  ihnen  dasselbe  zu  früh  ausgegangen,  oder  wenn  sie  irgendwo ­
  löschen,  wo  Eis  nicht  zur  Erneuerung  zu  haben  war.  Wir  verweisen
ferner  auf  das  Zustandekommen  —  mit  Staatshilfe  —  einer  Versicherung,
welche  auch  anderen  Hochseefischern,  als  denjenigen,  die  den  beiden  hervorragendsten ­
  Hochseefischerorten  angehören,  durch  erleichterte  und  billige
Prämienzahlung  es  möglich  zu  machen  berufen  ist,  Hochseefischerei  betreiben ­
  zu  können.  Dem  Staat  für  seine  bewilligten  Mittel,  und  der
„Sektion  für  Hochseefischerei"  für  deren  Thätigkeit  in  dieser  Beziehung
sind  die  Fischer  großen  Dank  schuldig.
Über  die  Hochseefischerei  auf  Hering  mittels  der  Netzfleeth  ist  ja
in  der  Presse  schon  gar  viel  geschrieben  und  verhandelt  worden,  so  daß
es  kaum  nötig  erscheint,  das  Geschriebene  mehr  als  auszugsweise  zu
rekapitulieren.
Wir  wissen,  daß  unser  einziges  deutsches  derartiges  Unternehmen,
die  Emdener  Hochseeheringsfang-Aktiengesellschaft,  bisher  nicht  recht  hat
gedeihen  können,  wenigstens  nicht  ohne  erhebliche  bare  Staatsbeihilfe.
Es  hat  sich  seit  den  vielen  Jahren  des  Bestehens  dieser  Gesellschaft  noch
nicht  zweifellos  herausgestellt,  ob  dieser  deutsche  Heringsfang  jemals  ohne
diese  Staatshilfe  auf  eigenen  Füßen  wird  stehen,  lebensfähig  wird  werden
können.  Privatkapital,  d.  h.  Arbeitsmittel  rechnender  Geschäftsleute,  hat
keine  Lust  gezeigt,  sich  auf  so  wenig  versprechende  Unternehmungen  einzulassen. ­
  Kann  es  heute  noch  verantwortet  werden,  ein  solches  Unternehmen ­
  noch  ferner  durch  Staatsmittel  über  Wasser  zu  halten?  Man
mag  darüber  denken,  wie  man  will,  jedenfalls  ist  es  geboten,  nach  solchen
Erfahrungen  zunächst  zu  erwägen,  ob  diesem  Unternehmen  nicht  durch
andere  Mittel  als  durch  Geldunterstützung  zu  helfen  sei,  ob  nicht  ein
'Has  halten  wir  nicht  für  möglich.  Die  Jager  werden  in  Auktion  verkaufen ­
  müssen.