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einen  Zoll  auf  Salzheringe.  In  beiden  Fällen  stehen  wir  auf  Seite  der
deutschen  Fischer  —  in  deren  wohlverstandenem  Interesse.*)

HänirgStä
Von  de  Waterkant  to  Wihnachen  1886.
Dat  sin  jo  nu  wull  all  föstein  Johren  her,  dat  ick  wedder  fri  bin
vont  Milletär;  dat  heet:  ick  bin  nich  mit'n  Kohfoot  marschcert  un  hebb'
ok  nich  op  d'  hoge  Peerd  seien  —  ne!  ick  hebb'  min  Tid  bi  de  Kaiserliche ­
  Marine  afdeent,  un  dat  is  ganz  wat  anners,  dor  hört  mehr  tu,
as  scheelen  un  hauen.  Un  ick  hebb'  dor  mine  Schuldigkeit  dohn,  un  keen
Straf  kreegen,  denn  ick  verstünn  min  Sak,  wegen  dat  ick  von  Jung  op
en  Fischer  west  bin.  Denn  dat  kann  jedereen  begripen,  dat  een,  de  sick
summers  op  dat  groot'  Soltwater  rümmerdreben  het,  en  bctern  Mariner
vorstellen  mut,  as  een  den  s'  achtern  Ploogsteert  opgrepen  hebben.
Awer  wo  schullen  all  de  Fischers  herkamen,  wenn  de  dütschen
Binnenlüd'  keen  Seefisch  eten  lernen,  und  wenn  s'  ehr  sollen  Häring  von
de  Holländer  un  de  Schotten  köpen.  Wenn  de  Lüd'  im  Binnenlanu  man
mehr  Schollen  uu  Steenbutt  un  Kleisten  un  Tungen  un  Schellfisch  un
Kabljau,  und  wat  uns  fünft  noch  in  de  Kurr'  lvpen  deit,  brücken  mullen,
wie  wullten  ehr  dat  wull  leetvern,  uu  wenn  wi  dat  mit  de  Scheepeu,  de
wie  hebben,  nich  mehr  leisten  können,  denn  bu'n  wi  uns  mehr;  uu  wenn
een  dat  Geld  dato  fehlt,  so  find  den  strebsamen  Fischer  immer  noch  Lüd'
de  em  to'n  Anfang  Geld  vörscheeten,  uu  allenfalls  würd'  de  Staat  dor
ok  woll  sin  Deel  dohn.  Awer  soou  Vermehrung  geiht  mau  langsam,
denn  de  Fischverteer  maßt  ok  man  langsam,  und  dormit  is  uns'  Marine
nicht  deeut.  Wi  Kurrenfischers  warden  min  Dag  nich  den  föften  Deel
von  de  Mannschaft  leewern  können,  as  de  Marine  brukt.  Und  doch  is
dat  na  min  eenfache  dämliche  Meenung  ganz  licht  möglich,  binnen  ganz
wenige  Johren  för  uns'  Marine  so  veel  uu  wull  noch  inehr  Ersatz  an
Fischern  un  Seelüd'  to  stellen,  as  se  brukt.
Mi  het  mol  een  Mann  seggi  —  se  nennen  em  op  Hochdütsch  eu
Statistiker,  un  de  Mann  säh  nich  ut  as  en  Wiudbüdel,  ick  hebb'  cm
glöwt.  —  He  seggi:  in  Dlltschland  föhren  wie  alle  Johr  för  ungefähr
*)  Wir  geben  nachstehend  den  plattdeutschen  Artikel  von  Peter  Fischer  in
No.  52  des  Jahrgangs  1886  der  Deutschen  Fischerei-Zeitung,  in  welchem  die
Sache  auch  behandelt  wurde  und  zwar  mit  Anführung  derselben  Gründe.