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tenden  Polizisten,  sondern  den  beratenden,  die  Fischerei  fördernden  Freund
erkennen  lerne.  (Es  soll  hier  bemerkt  werden,  daß  es  auch  schon  in  dem
persönlichen  Bekanntenkreise  des  Verfassers  Fischmeister  giebt,  wie  der
Fischer  sie  nicht  besser  wünschen  kann.  Leider  gehören  sie  zu  den  Ausnahmen ­
  !)
Wenn  ich  mit  meinen  Ausführungen  jetzt  auf  das  wirtschaftliche
Gebiet  übergehe,  will  ich  mich  von  vorn  herein  dagegen  verwahren,  daß
ich  meine  Vorschläge  für  das  allein  selig  machende  Mittel  zur  Hebung
des  wirtschaftlichen  Notstandes  halte.  Es  können  vielleicht  von  berufenerer ­
  Seite  bessere  Ratschläge  erteilt  werden,  und  es  hieße  von  einem
geistigen  Hochmute,  der  blind  macht,  befangen  sein,  wollte  man  als
Mensch  ein  Universalmittel  gegen  alle  Not  des  Lebens  verschreiben.  Zu
gleicher  Zeit  möchte  ich  darauf  hinweisen,  daß  meine  Ausführungen  im
Interesse  keiner  politischen  Partei  gemacht  werden  sollen.  Mir  liegt
Proselytenmacherei  für  irgend  eine  Partei  ferne;  ich  habe  nur  das  Wohl
des  Fischers  im  Auge  und  schreibe  über  die  Mittel,  dessen  Wohlstand
zu  erhöhen,  nach  meiner  besten  Überzeugung.
Um  die  Küstenfischerei  zu  heben,  ist  notwendig,  daß  bessere  Verbindungen ­
  der  Fischerdörfer  mit  den  großen  Märkten  geschaffen  werden.  Es
muß  möglich  gemacht  werden,  daß  Fische  von  der  Küste  in  24  Stunden
an  alle  größeren  Plätze  des  preußischen  Vaterlandes  gelangen  können.
Deshalb  muß  zunächst  gefordert  werden,  daß  bei  dem  Bau  neuer  Bahnen
aus  die  Lage  der  Fischerdörfer  Rücksicht  genommen  werde.  In  zweiter
Linie  muß  aber  auch  der  Bau  von  besonderen  Tertiärbahnen  nach
größeren  Fischerdörfern  in  Angriff  genomnten  werden.  Viele  Fischer,
die  jetzt  schon  Fische  versenden  könnten,  müssen  es  wegen  Mangel  an  Eis
unterlassen.  Deshalb  ist  es  erforderlich,  daß  Eiskeller  in  den  Fischerdörfern ­
  erbaut  werden.  Dies  ist  die  zweite  Forderung,  welche  zum  Wohle
des  Küstenfischers  zu  stellen  ist.  Kommen  wir  jetzt  zur  dritten,  zur
Hauptforderung.  Die  Ostsee  wird  nicht  in  dem  Maße  vom  Fischer  ausgebeutet, ­
  wie  dies  geschehe«  könnte.  Der  Grund  dieser  Thatsache  liegt
in  dem  unzureichenden  vorhandenen  Schiffsniaterial  und  an  dem  Mangel
an  Fischerhäfen.  Es  ist  deshalb  die  Doppelforderung  von  praktischen
Fahrzeugen  und  Fischerhäsen  als  dritte  zu  erheben.  Um  nicht  zum
blinden  Experimentieren  gezwungen  zu  sein,  ist  es  nötig,  daß  die  Hochseefischerei ­
  mit  der  Küstenfischerei,  wie  wir  sie  jetzt  haben,  in  Verbindung
gebracht  wird.  Zur  Ausführung  dieser  Idee  sind  aber  viele  Männer
nötig,  die  sich  ganz  ihrer  Aufgabe  widmen  müssen,  deren  Wohl  und