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man,  außer  verschiedenartig  zu  konstruierenden  Schleppnetzen,  Heringstreibnetze, ­
  Lachsangeln,  Dorschpillcn,  Aalfanggeräte,  so  ist  mit  ziemlicher
Sicherheit  Erzielung  eines  guten  Gewinnes  vorauszusagen,  besonders  wenn
man  die  Verwertung  der  Fische  auch  zweckentsprechend  betreibt.
Es  würde  sich  wohl  von  selbst  verstehen,  daß  die  Genossenschaften
nur  zweckentsprechende  Geräte  anschaffen  würden,  wie  sie  die  Fischer  viel-  ,
fach  auch  jetzt  schon  haben  oder  anzuschaffen  bemüht  sind.  Die  vorhandenen
brauchbaren  Geräte  könnte  die  Genossenschaft  bei  der  Gründung  schon
übernehmen,  wie  sich  auch  verschiedene  Boote  der  Fischer  von  der  Genossenschaft ­
  würden  verwenden  lassen.
Als  eine  Maßnahme,  auf  welche  ich  die  Heringsfischer  besonders
hinweisen  möchte,  will  ich  empfehlen,  Heringstreibnetze  von  verschiedener
Maschenweite  einzuführen  und  abwechselnd  eng-  und  weitmaschige  Netze
zusammenzustecken.  Man  hat  dadurch  die  Heringe  für  die  verschiedenen
Verwendungsarten  gleich  sortiert  und  läuft  nicht  Gefahr,  wenn  überhaupt
Heringe  vorhanden  sind,  umsonst  zu  fischen.
Es  ist  schon  darauf  hiugewiesen  worden,  daß  die  Genossenschaften
auch  die  Verwertung  ihrer  Ware  betreiben  müßten.  Aus  dieser  Forderung
wird  wahrscheinlich  der  Vorwurf  abgeleitet  werden,  man  beabsichtige,
Existenzen  zu  vernichten.  Es  sei  gestattet,  solche  Anschauungen  zu  widerlegen. ­
  Es  ist  ein  unerquicklicher  Zustand,  wenn  sich  Fischer  einerseits,
Industrielle  und  Händler  andererseits  in  den  Haaren  liegen.  Viel  schöner
ist  es,  beide  Teile  gehen  Hand  in  Hand.  Deshalb  muß  man  dem
Industriellen  den  Eintritt  in  die  Genossenschaften  gestatten.  Die  betreffenden
industriellen  Etablissements  müssen  also  von  der  Genossenschaft  erworben
werden,  ihre  Leiter  aber  deren  technische  Leiter  bleiben.  —  Für  den
Handel  wünschen  wir  möglichst  großen  Aufschwung.  Wir  müssen  immer
wieder  von  demselben  fordern,  daß  er  die  Fische  als  ein  billiges  Volksnahrungsmittel ­
  über  ganz  Deutschland,  ja  auch  noch  über  die  Schweiz
und  über  Österreich-Ungarn  verbreite,  und  deshalb  fordern  wir  grade
Berücksichtigung  der  Fische  in  den  Handelsverträgen.  Gekämpft  wird
nur  gegen  die  unsauberen  Elemente  im  Handel,  die  den  Fischer  auszubeuten ­
  bestrebt  sind.  Wenn  solche  Existenzen  vernichtet  werden,  haben  sie
es  sich  selbst  zuzuschreiben.  Deshalb  ist  es  auch  mit  Freuden  zu  begrüßen,
wenn  der  Zentral-Verein  der  Berufsfischer  anfängt,  es  sich  angelegen  sein
zu  lassen,  an  der  Küste  Vertrauensmänner  zu  ernennen,  die  das  Geschäft
in  solide  Bahnen  lenken  sollen.
Zur  Hebung  der  Fischerei  muß  dem  Fischer  auch  von  Rechtswegen