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Schriftführers  organisiert  hatte,  machte  ich  es  mir  zunächst  zur  Aufgabe,
zumal  sich  inzwischen  die  zu  erledigenden  Korrespondenzen  massenhaft  angehäuft ­
  hatten,  die  Wahl  des  Schriftführers  zu  betreiben,  und  habe  ich
den  hier  anwesenden  Herrn  Giesecke  mit  einem  Jahrgehalte  von  600  M.
angestellt;  derselbe  funktioniert  seit  dem  1.  Mai  v.  I.  zu  meiner  Zufriedenheit. ­
  Ich  beantrage  nunmehr:  die  Generalversammlung  wolle  die
Anstellung  des  Herrn  Giesecke  bestätigen  und  eine  gegenseitige  dreimonatliche ­
  Kündigungszeit  anerkennen.  Die  Kündigung  steht  sowohl  dem
Schriftführer  wie  dem  Vorsitzenden,  sowie  dem  Beschlusse  der  Vorstands-Mitglieder
  zu.  Hier  will  ich  bemerken,  daß  der  Schriftführer  täglich
von  3—7  Uhr  die  zu  leistenden  schriftlichen  Arbeiten  angefertigt  hat.
Inzwischen  haben  sich  jedoch  die  Arbeiten  so  vermehrt,  daß  ich  gezwungen
bin,  die  Versammlung  zu  ersuchen,  mir  zum  Zwecke  einer  rechtzeitigen
Beantwortung  der  Korrespondenzen  und  Erledigung  der  schriftlichen  Arbeiten,
sowie  zu  Reise-Zwecken  und  zu  Veröffentlichungen  in  der  Presse  einen
Dispositions-Fonds  von  000—800  Mk.  zur  Verfügung  zu  stellen.  Zur
Erläuterung  will  ich  hier  anführen,  wie  es  häufig  geschieht,  daß  ich
aufgefordert  werde,  zur  Neubildung  und  Belebung  von  Vereinen  persönlich ­
  zu  erscheinen,  sowie  daß  es  im  Notfall  auch  erforderlich  werden  wird,
die  weiteren  Schichten  des  Volkes  durch  Verbreitung  von  Zeitungsartikeln
über  unsere  traurige  Lage  aufzuklären.
Um  der  General-Versammlung  von  der  Massenhaftigkeit  der  zu  bewältigenden ­
  Korrespondenzen  und  sonstigen  schriftlichen  Arbeiten  ein  Bild
zu  geben,  wird  hier  hervorgehoben,  daß  wir  bis  jetzt  über  2000  Briefe,
Karten  rc.  versandt  haben,  und  verweisen  wir  in  dieser  Beziehung  event,
auf  unser  Porto-Buch,  welches  mit  einer  Gesamt-Ausgabe  von  ca.  80  Mk.
abschließt.
Weiter  richtete  ich  vornehmlich  meine  Thätigkeit  auf  die  innere  Entwickelung ­
  des  Vereins,  indem  ich  bereits  Anfangs  Mai  v.  I.  beim  königl.
Ministerium  die  landesherrliche  Bestätigung  der  Vereins-Statuten  nachsuchte ­
  und  gleichzeitig  die  Verleihung  von  Korporations-Rechten  an  den
Verein  erbat.  Da  das  betreffende  Gesuch  noch  bis  zum  26.  Juni  unerwiedert
  geblieben,  so  richtete  ich  unterm  27.  Juni  die  erneuerte  Bitte  an
das  königl.  Ministerium.  Unterm  14.  August  ging  dem  Verein  darauf
vom  Polizei-Präsidenten  zu  Berlin  die  Mitteilung  zu,  daß  die  Verleihung
von  Korporations-Rechten  an  den  Verein  von  einem  ausreichenden  Vermögen ­
  und  von  Erfolgen  seiner  Wirksamkeit  abhängig  gemacht  werde.
Sollten  sich  später  solche  Erfolge  ergeben,  und  namentlich  auch  nach  der