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dem  Vereine  275  M.,  will  jedoch  darauf  Hinweisen,  daß  die  einmalige
Einnahme  für  dieses  Jahr  750  M.  beträgt,  sodaß  die  Unkosten  reichlich
gedeckt  sind,  und  —  was  die  Hauptsache  ist  —  unser  Verein  sich  vergrößert ­
  hat.
Vornehmlich  halte  ich  weitere  Agitation  für  notwendig,  da  mir  von
verschiedenen  Seiten  die  Nachricht  zugegangen  ist,  daß  mehrere  Herren,
die  ich  hier  vorläufig  nicht  näher  bezeichnen  will,  eine  förmliche  Agitation
gegen  den  Beitritt  der  Fischer  zu  unserm  Vereine  und  zur  Verhinderung
der  Bildung  von  Zweig-Vereinen  ins  Werk  setzen.
Wir  glauben  nun  nicht,  daß  man  höheren  Ortes  ein  derartiges  Vorgehen ­
  gegen  unsern  Verein  gut  heißt,  doch  bitte  ich  die  Versammlung,
schon  jetzt  mich  zu  ermächtigen:  event.  Falles  eine  ErgebenheitsAdresse ­
  an  Se.  Majestät  den  Kaiser  zu  senden,  worin  wir
die  uns  bekannt  gewordenen  Fälle  dann  Sr.  Majestät  dem
Kaiser  zur  Kenntnis  bringen  werden,  um  den  Schutz  Sr.  Majestät ­
  anzurufen,  da  unser  Verein  keine  politischen  Tendenzen,
sondern  nur  die  Hebung  der  Fischerei  im  allgemeinen  und  die
Aufbesserung  unserer  bedauernswerten  Lage  bezweckt.
Der  Fischer  ist  unzufrieden  mit  jedem  Paragraphen  unseres  Fischerei-Gesetzes,
  da  es  seines  Erachtens  größtenteils  allen  praktischen  Erfahrungen
zuwiderläuft.  Der  Fischer  fühlt  es  bei  jeder  Berührung  mit  dem  Fischerei-Gesetz,
  und  dieses  Gefühl  wird  vielfach  durch  unangemessene  Behandlungsweise ­
  stets  wieder  wach  gerufen  und  lebendig  erhalten.
Wenn  aber  der  Fischer  auf  den  früheren  Oberfischmeister  hinzuweisen
sich  erlaubt,  und  darauf  aufmerksam  macht,  daß  der  frühere  Oberfischmeister
doch  diese  oder  jene  Netzarten  gestattet  hätte,  und  der  Oberfischmeister
sagt  dann:  „geht  doch  hin  nach  dem  Kirchhofe  zu  Tapian  und  grabt
den  früheren  Oberfischmeister  mit  den  Händen  aus;  —  wenn  Sie  nicht
bald  fortkommen,  schmeiß  ich  Sie  hinaus,"  —  dann,  liebe  Kollegen,  werden
wir  an  russische  Zustände  erinnert.  Von  einem  hohen  Bildungsgrade
und  staatserhaltenden  und  staatsfördernden  Gedanken  zeugt  so  etwas  nicht.
Wenn  von  jemandem  dem  Gedanken  Raum  gegeben  wird,  daß  unser
Verein  staatsfeindliche  oder  sogar  sozialdemokratische  Zwecke  verfolgt,  so
wollen  wir  darauf  hinweisen,  daß  durch  derartige  Vorkommnisse  und
durch  derartige  Behandlung  der  Fischer  wohl  Sozialdemokraten
geschaffen  werden  können,  aber  nicht  durch  unsere  Vereins-Thätigkeit,  und
daß  nur  das  böse  Gewissen  diesen  Herren  derartige  Reden  in  den  Mund
gibt,  um  uns  zu  verdächtigen.  Wir  wissen  sehr  wohl,  und  es  liegt