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Auch  müssen  wir  danach  hinstreben,  daß  der  Staat  dafür  sorgt,  daß
denjenigen  Fischern,  welche  nicht  imstande  sind,  für  sich  und  ihre  Geräte
Gebäude  mit  harter  Bedachung  bauen  zu  können,  welche  den  Anforderungen ­
  der  Feuer-Versicherungs-Gesellschaften  entsprechen,  für  diese  Gebäude ­
  eine  staatliche  Versicherung  und  für  die  Küstenstscher  gleichzeitig
eine  Versicherung  der  Netze  und  Gerätschaften  gegen  Natur-Ereignisse  geschaffen ­
  wird.
Ich  bitte,  mich  auch  nach  dieser  Richtung  hin  zum  Vorgehen  zu
ermächtigen,  sowie  auch,  daß  ich  darauf  hinwirken  kann,  daß  für  die
Küstengewässer,  einschließlich  der  Haffe,  Boote,  ähnlich  den  Rettungsbooten ­
  von  Staatswegeu  eingerichtet  werden,  welche  den  Fischern  zur
Verfügung  zu  stellen  sind.  Dadurch  würde  manches  Menschenleben  —
nicht  allein  Fischer,  sondern  auch  andere  Personen  —  gerettet  werden.
Erst  vor  kurzem  ist  es  wieder  vorgekommen,  daß  ein  Fischer  Vit  bis
2  Stunden  sich  über  Wasser  gehalten  hat  und  dennoch  ertrinken  mußte.
Ich  bin  veranlaßt,  Sie  um  die  Ermächtigung  zu  ersuchen,  Anträge
aller  Art  in  Ihrem  Namen  stellen  zu  dürfen,  da  es  vorgekommen  ist,
daß  meine  Ermächtigung  vom  Herrn  Regierungs-Präsidenten  v.  Arnim-Stralsund
  angezweifelt  worden.
Auch  wollte  ich  Sie  darauf  aufmerksam  machen,  daß  der  Verein
bereit  ist,  Sie  bei  einer  Verunreinigung  der  Gewässer  durch  schädliche
Stoffe  in  der  Wahrung  Ihrer  Rechte  zu  unterstützen,  wenn  Sie  mir
zeitig  Nachricht  zukommen  lassen.
AchlşAort.
Wir  glauben,  daß  vorstehende  Artikel  auch  jedem  Laien  im  Fischerei-Fache
  die  Überzeugung  aufdrängen  müssen,  daß  hier  beschleunigt  Wandel
geschaffen  werden  muß,  daß  sich  die  bestehenden  Fischerei-Gesetze  und  die
Fischerei-Gesetzgebung  vollständig  überlebt  haben  und  unhaltbar  sind,
und  daß  die  Bestrebungen  der  Berufsfischer  auf  Reform  in  denselben
dennoch  berechtigte  sind,  obwohl  sich  die  königlichen  Regierungen  denselben
gegenüber  kühl  und  abweisend  verhalten.
Angesichts  dieser  trostlosen  Sachlage  wagen  wir  es  deshalb  vertrauensvoll, ­
  unsere  Zustucht  zu  den  Hohen  Häusern  des  Reichstags  und
des  Abgeordnetenhauses  zu  nehmen,  und  den  Herren  Mitgliedern  derselben ­
  ehrfurchtsvollst  die  dringendste  Bitte  hierdurch  vorzutragen:
hochgeneigtest  im  Interesse  des  darnieder  liegenden  und  im  Rückgänge
befindlichen  Fischerei-Gewerbes  thunlichst  beschleunigt  Veranlassung