38 halt sichern; aber er muss fíír die Aufrechterhaltung der freien Concurrenz sorgen, und mit Hülfe dieser wird es keinem wirk lich Thätigen und ordentlichen Menschen schwer sein, sich und seine Familie zu ernähren. Individuen aber, welche diese Eigen schaften nicht besitzen, darf der Staat nicht unterstützen. Die Gesammteultur würde rückwärts und schliesslich zu Grunde gehen, sobald die Befriedigung der Bedürfnisse unabhängig ge macht würde von der geleisteten Arbeit. Der Arbeiter kann nur verlangen, dass seiner Thätigkeit keine Schranken gesetzt werden. Der Staat aber kann ihm gewisse Mittel zur Verfügung stellen, welche ihn befähigen, sich vermöge seiner Arbeit und Sparsamkeit eine dauernd bessere Lage zu sichern. Besonders sollte es dem Arbeiter er leichtert werden, Grundeigenthum, sei es in der Stadt oder auf dem Lande, zu erwerben. Verschiedene Gesellschaften und Ge nossenschaften, die zu diesem Zwecke sich gebildet haben, bewähren sich schon in der Praxis und werden unzweifelhaft von giossem Einfluss auf die Hebung der arbeitenden Classen sein. 3. Die Einigkeit der Arbeiterclasse als solche muss erreicht werden durch eine rationelle Organisation, welche zum Ziel hat: Das genaue Studium der Lage und der Interessen der Al beiter durch diese selbst, und das Znsammenhalten und ge meinschaftliche Vorgehen der gesummten Classe in allen wich tigen wirthschaftlichen Fragen. Dieses Ziel wird, unserer Ansicht nach, am besten erreicht durch ein ausgebildetes und durch das ganze Staatsgebiet ver zweigtes Clubwesen. An jedem Ort, wo eine genügende An zahl Arbeiter Zusammenkommen kann, sollte ein solcher Club gegründet werden, zu welchem alle arbeitsfähigen Männer zu gehören das Recht haben müssten. Hauptaufgabe dieser Clubs wäre: 1. Alle ftir die Arbeiter classe wichtigen volkswirthschaftlichen Fragen eingehend und practisch zu studiren und die Mittel zu besprechen, welche dazu geeignet erscheinen, die Classeninteressen zu wahren.